Sporthalle : Heute kommt Licht in die Debatte

Wenn die Sinnhaftigkeit gegeben ist, soll das Projekt voraussichtlich im Herbst in eine gehen.
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Wenn die Sinnhaftigkeit gegeben ist, soll das Projekt voraussichtlich im Herbst in eine gehen.

Eine mögliche energiesparende Beleuchtung in der Sporthalle ist Thema im Gemeinderat.

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17. Juni 2014, 16:00 Uhr

Bokholt-Hanredder | Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde befasste sich auf seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit dem Thema der Einsparmöglichkeiten bei der Beleuchtung in der Sporthalle. Das Ergebnis nach einer eingehenden Diskussion: Der stellvertretende Vorsitzende, Martin Epha, wird sich, falls die Gemeindevertretung heute der Beschlussempfehlung des Gremiums zustimmt, in ein Gespräch mit einem Anbieter eintreten. Dieser hatte den Vorschlag unterbreitet, für den Zeitraum von acht Wochen probeweise LED-Beleuchtung zur Verfügung zu stellen. Die Installation soll der Sportverein in Eigenleistung übernehmen.

Wenn der Verein beziehungsweise die Sporttreibenden nicht zufrieden mit der LED-Beleuchtung sind, wird alles wieder abgebaut. Kosten entstehen dadurch nicht. In dem Gespräch geht es noch einmal um die verschiedenen Beleuchtungstechniken und insbesondere über das Problem der Helligkeit.

Wenn Sinnhaftigkeit gegeben sei, gehe das Projekt voraussichtlich im Herbst in eine Testphase, erklärte Epha. Für diese Lösung setzte sich insbesondere auch Bürgermeister Wolfgang Mohr ein.

Hintergrund der Diskussion im Bau- und Planungsausschuss ist, dass im Zusammenhang mit den Wasserschäden und den notwendig gewordenen Renovierungsarbeiten in der Halle festgestellt wurde, dass die Stromleitungen dort zu warm sind. Bevor man diese saniert, wurde überlegt, wie man die Energiekosten in dem Raum senken könnte: Dort hängen zurzeit noch 135 Leuchtstoffröhren. Man verglich verschiedene moderne, energiesparende Beleuchtungstechniken und fand heraus, dass Induktionslampen im Vergleich zur LED-Beleuchtung wesentlich teurer sind. Die bei einem Austausch der alten Beleuchtungskörper gegen LED entstehenden Kosten würden sich in einem Zeitraum von etwa fünf Jahren amortisieren, so der stellvertretende Ausschussvorsitzende. Die Energieersparnis betrüge 50 Prozent, bei Einbau eines Tageslichtsensors erhöhe sie sich noch einmal um 30 Prozent. Die heutige Gemeindevertretersitzung beginnt um 20 Uhr. Danach könnte Martin Epha gemeinsam mit dem Sportverein aktiv werden.

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