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Barmstedter Zeitung

15. Dezember 2017 | 02:33 Uhr

Neue Lampen : Hemdingen will Laternen umrüsten

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die neuen Lampen für die 40 Straßenleuchten kosten die Gemeinde Hemdingen 2500 Euro. Sie geben bis zu 65 Prozent an Energie sparen und helleres Licht - im Gespräch war auch eine Umrüstung auf LED-Lampen.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 16:43 Uhr

Helles Licht für kleines Geld: Die Gemeinde Hemdingen will demnächst einige ihrer Straßenlaternen umrüsten lassen. Darauf haben sich die Politiker vor Kurzem im Finanzausschuss verständigt. Etwa 40 sogenannte Kofferlampen sollen neue Leuchtmittel erhalten, die bis zu 65 Prozent an Energie sparen und helleres Licht geben. Im Gespräch war auch eine Umrüstung auf LED-Lampen, dieser Plan wurde jedoch als zu teuer vorerst verworfen.

2500 Euro sind für die Umrüstung im Haushalt eingestellt, berichtete Bürgermeister Hans-Hermann Sass Bereits im Finanzausschuss hatte Reinhold Mattai (SPD) eine Beispielrechnung vorgelegt, nach der zehn Lampen etwa 563 Euro kosten würden. „Wir werden jetzt aber noch eine Preisumfrage machen“, so Sass. Beim Beispielangebot würden die Lampen zudem gereinigt werden, sagte Mattai: „Die Wanne der Kofferleuchten wird richtig sauber gemacht.“ Anschließend würden die Leuchtmittel ausgetauscht werden. Die Gemeinde Bilsen habe sich ebenfalls bereits zu diesem Schritt entschlossen, sagte Mattai. (siehe Info-Kasten). Das bestätigte Sass: „Die haben gute Erfahrungen damit gemacht.“

LED-Lampen würden Mattai zufolge etwa 558 Euro pro Laterne kosten. Dies könne man zwar beispielsweise über die KfW finanzieren, aber: „Wenn wir alle 40 Lampen machen, kostet LED viel mehr Geld“, so Mattai. „Es wird die Zukunft sein, aber wir tun nichts Verkehrtes, wenn wir die Kofferlampen mal fit machen.“

Auch Sass betonte im Gespräch mit dieser Zeitung, die kleine Umrüstung sei die beste Lösung: „In etwa drei bis vier Jahren hat sich da der Mehraufwand gerechnet. Die LED-Lampen kosten das Zehnfache und es dauert 30 bis 40 Jahre“, erläuterte er. Zudem müsse man bei der neuen Technologie Kinderkrankheiten in Kauf nehmen. „Bei größeren Sachen stellt sich da die Frage, ob man das nicht später für kleineres Geld und besser bekommt“, sagte er.

Klaus Ramcke (CDU) merkte an, man solle die Entscheidung „nicht übers Knie brechen“. Er erkundigte sich, ob die genannten Zahlen sicher seien. Bei der Abstimmung enthielt er sich, die anderen drei Ausschussmitglieder stimmten für die kleine Umrüstung.

Im Frühjahr oder Sommer soll damit begonnen werden. Die Gemeindevertretung muss den Plänen im Rahmen des Haushalts 2014 in ihrer Sitzung am 11. Dezember noch zustimmen.
 

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