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Nachtragshaushalt ist verabschiedet : Hemdingen muss mehr investieren

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Gemeinderat verabschiedet Nachtragshaushalt. Höhere Aufwendungen von 200.000 Euro. Breitbandausbau in Klein-Hemdingen.

Hemdingen | Höhere Kosten beim Seniorenheim Barmstedt/Rantzau, beim neuen Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr und ein Wasserschaden im TuS-Vereinsheim: Die Gemeinde Hemdingen muss in diesem Jahr mehr Geld als geplant in die Hand nehmen. Die Gemeindevertretung beschloss daher während ihrer jüngsten Sitzung den ersten Nachtragshaushalt für 2015 zu verabschieden. Dem voraus gegangen waren intensive Beratungen im Finanzausschuss. Insgesamt belaufen sich die Mehraufwendungen auf etwa 200.000 Euro, die sich aus verschiedenen Positionen zusammensetzen.

Ins Auge springen dabei die erheblich höheren Zahlungen zum Defizitausgleich des Seniorenheims Barmstedt/Rantzau, die für das Jahr 2013 zu leisten sind. „Insgesamt beträgt das Defizit des Heims für 2013 611.760 Euro“, so Bürgermeister Hans-Hermann Sass. Die Gemeinden müssen den Verlust ausgleichen. „Dabei beträgt der Anteil der Gemeinde Hemdingen knapp elf Prozent“, so Sass. Der Bürgermeister wies aber auch darauf hin, dass das Defizit für das Jahr 2014 fast halbiert werden konnte und die Prognose für 2015 noch günstiger ausfalle. Höhere Kosten ergaben sich für die Gemeinde unter anderem auch bei den Bauleitplanungskosten für die Ausweisung von Wohnbau- und Gewerbeflächen sowie beim Unterhalt für die Gemeindestraßen und -wege.

Im Bereich Bilsener Weg/Bürgermeister-Ramcke-Straße in Klein Hemdingen soll ein Leerrohr zur Breitbandversorgung verlegt werden. Die entsprechende Ausschreibung ist von der Gemeindevertretung genehmigt worden. Die Kosten für dieses Projekt in Höhe von 65  000 Euro werden in den Haushalt eingestellt. Bei der vorausgegangenen Finanzausschusssitzung hatten die Mitglieder darüber diskutiert, ob vorsorglich zwei Leerrohre verlegt werden sollten. Dabei waren sie zum Ergebnis gekommen, dass die Kosten dafür zu hoch seien. Außerdem sei fraglich, ob jemals Bedarf nach einem zweiten Leerrohr bestehen werde.

Des Weiteren fasste die Gemeindevertretung den Satzungsbeschluss für den B-Plan Nummer 15. Dabei geht es um das Gebiet südlich der Straßen Röthmoor und Gerstenhof im Anschluss an die vorhandene Bebauung. Die Gemeinde hatte das 9165 Quadratmeter große Grundstück vor geraumer Zeit erworben. Dort sollen künftig Wohnhäuser errichtet werden. Der Ausbau ist im Rahmen der Erschließung des Baugebiets geplant.

Entschieden haben die Politiker auch, wie künftig die Vertretung der Ausschussmitglieder geregelt ist. So wird ein Stellvertreter-Pool mit zwölf stellvertretenden Ausschussmitgliedern gebildet, die für verhinderte Politiker in die Bresche springen.

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erstellt am 29.Sep.2015 | 12:15 Uhr

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