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Jahresabschluss 2013 : Hemdingen erzielt Überschuss

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Jahresabschluss 2013 zeigt: Die Gemeinde Hemdingen hat ein Plus von 104.600 Euro erzielt. Die Summe dient als Puffer bei möglichen Fehlbeträgen.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 15:00 Uhr

Hemdingen | Überschuss für die Gemeinde Hemdingen: Wie Kämmerin Carola Warncke während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde in Barmstedt mitteilte, beträgt das Plus nach Abschluss des Jahres 2013 104.600 Euro. Während der Prüfung der Jahresrechnung kam es zu keinen Beanstandungen seitens der Ausschussmitglieder. Sie empfahlen der Gemeindevertretung, das Geld der Rücklage zukommen zu lassen. „Es ist ein sehr gutes Ergebnis“, so die Kämmerin des Amts Rantzau – mit einer Einschränkung.

Die Gemeinde hatte laut Warncke im vergangenen Jahr einige Grundstücke verkauft. „Wären die Grundstücksveräußerungen nicht gewesen, wäre ein deutlicher Fehlbetrag entstanden“, so die Kämmerin . Das Geld soll jetzt in die Ergebnisrücklage fließen, die so von 496.000 Euro auf etwa 600 000 Euro anwächst. „Das ist ein Puffer, Fehlbeträge werden darüber abgedeckt“, erläutert sie.

Der Ausschuss empfahl zudem, die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen in Höhe von 181 597,98 Euro zu genehmigen. Größter Brocken sei hier das Seniorenheim Barmstedt/Rantzau, so Warncke. Aufgrund des hohen Defizits im Jahr 2012 (diese Zeitung berichtete) müsse Hemdingen eine Sonderzahlung an den Zweckverband von 97 000 Euro leisten. „Hemdingen ist mit 11 Prozent beteiligt“, so Reinhold Mattai (SPD), Vorsitzender des Finanzausschusses. „Wir wissen, da kommen gute 90 000 Euro auf uns zu, das belastet jetzt schon den Haushalt 2013“, sagte er. „Wir würden uns freuen, wenn wir nicht wieder solche Rückstellungen bilden müssten.“ Auch hinsichtlich des Wasserverteilungszweckverbands Rantzau empfahl der Finanzausschuss den Vertretern der Gemeinde, darauf hinzuwirken, dass Fehlbeträge in künftigen Rechnungsabschlüssen des Verbandes vermieden werden.

Der Finanzausschuss empfahl auch, den analogen Telefonanschluss der Feuerwehr im Sprüttenhuus in einen ISDN-Anschluss umzuwandeln. „Die Notwendigkeit ist unabweisbar“, so Mattai. Das sahen die Ausschussmitglieder auch so. Ein Angebot in Höhe von 1064 Euro für Telefonanlage, Faxgerät und Zubehör soll angenommen werden.

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