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Barmstedter Zeitung

24. August 2017 | 07:12 Uhr

Weihnachten : Heimeliger Insel-Adventsmarkt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Auf der Schlossinsel Rantzau konnten die Besucher bummeln, speisen und Deko kaufen.

Barmstedt | Cornelia und Klaus Walther aus Pinneberg haben am Wochenende zum ersten Mal den Adventsmarkt auf der Schlossinsel Rantzau besucht und waren sehr angetan. „Wir waren schon auf dem Barmstedter Weihnachtsmarkt, der uns gefallen hat, aber dieser hier ist überschaubar kuschelig und heimelig“, sagten sie. Ihre Barmstedter Freunde Angelika und Reinhard Krause hatten sie zum Bummel überredet. „Das ist richtig schön hier“, sagten sie und gönnten sich einen Punsch.

Beim zehnten städtischen Adventsmarkt auf der Insel und an der Wassermühle leuchteten die Buden und Stände auf dem historischen Gelände weihnachtlich mit vielen Lichterketten verziert. Selbst hergestelltes Kunsthandwerk wechselte sich mit gastronomischen Angeboten ab. In einer Bude war Tea-Time, in einer anderen herrschte Marmeladen-Zauber. Der Stand der himmlischen Heerscharen musizierender Engel war ebenso gut besucht wie der mit den Holzbürsten aller Art. Auch die selbst gebundenen Bücher mit den geschmückten Einbänden fanden Interesse, ebenso die Hautsalbe mit Bienenwachsanteilen.

Spenden für die Heiligen-Geist-Kirche

Mitten auf der Insel am lichtumwundenen Rondeel wehten weihnachtliche Klänge vom Tenorhorn in alle Richtungen. Der Barmstedter Franz-Josef Sitta blies darauf Weihnachtslieder und warb um Spenden für die Reinigung der Orgel der Barmstedter Heiligen-Geist-Kirche. Victoria (3), Leena (4) und Miia (6) warfen Geld in die Box, die Sitta vor sich aufgebaut hatte. Renate und Horst Boelter hatten gemeinsam mit Horst Meyer vom Öffentlichkeitsausschuss der Kirchengemeinde Plakate erstellt, die an der Box auf den Zweck der Spende hinwiesen.

Helga und Günter Semmelhaack aus Heede fanden den Markt gemütlich aufgestellt, und Ingrid Gosau und Irina Hesselink aus Bornholt waren von den selbst gebastelten Geschenkideen in Tüten im Zelt vor der Mühle begeistert. „Das ist so vielfältig und liebevoll gemacht, unglaublich“, sagte Gosau. Einen Apfelpunsch ohne Schuss tranken Hedda Lippke und Marlies Tammen aus Kaltenkirchen. „Wir saßen neulich im Schlossgefängnis und haben dort auf Plakaten vom Adventsmarkt gelesen“, berichtete Lippke. Ihr Kommen haben sie nicht bereut. „Diese vielen kleinen aneinander gereihten Büdchen sind bezaubernd“, sagte sie.

Bemalte Keramik bot Wienke Thomsen an. Eine Kundin wollte drei passende Teller unterschiedlicher Größe haben. Ingo Waschkau interessierte sich für die gedrechselten Holzarbeiten und Kerbschnitzereien von Stefan Lösch aus Tornesch. „Ich bin von diesem Markt sehr positiv überrascht“, sagte der Aussteller aus Tornesch, der zum ersten Mal dabei war.

Schmerzlich vermisst auf der Insel wurde allerdings der Schmied. Anbieter berichteten, dass etliche Besucher nach ihm gefragt hätten, weil ihre Kinder etwas schmieden wollten.

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