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Region Pinneberg in Kürze : +++ Hamburger verkauft falsche Fünfziger +++ Barmstedt erhöht Kita-Beiträge +++ Bund investiert in Schulen +++

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Unfälle, Feuer, Politik, Veranstaltungen, Vereinsleben und Nachrichten im Kreis Pinneberg – hier fasst shz.de zusammen, was heute wichtig ist.

Elmshorn Schwarze Rauchwolken zogen am 9. September 2015 über ganz Elmshorn. Im Gerlingweg war in einer Autowerkstatt ein Feuer ausgebrochen. Die neue Werkstatt samt Hebebühnen und Gabelstablern, Ersatzteilen und mehreren Autos – die Flammen vernichteten alles innerhalb kürzester Zeit. Die Ursache war unklar – die Polizei berichtete lediglich  von einem  30-jährigen Mann, der in der Werkstatt arbeitete, als das Feuer ausbrach. Eineinhalb Jahre später sitzt eben dieser Mann in einem Gerichtssaal im Landgericht Itzehoe. Es ist bereits der Prozess in zweiter Instanz in dieser Sache,  schon vor einem halben Jahr war Anton N. im Amtsgericht Elmshorn wegen fahrlässiger Brandstiftung zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen à 20 Euro verurteilt worden. Der Argumentation der Verteidigung, ein Kabelbrand im Gebäude habe das Feuer ausgelöst, folgte der Richter damals nicht.

Quickborn Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Quickborner Energieforum die Energie- und Gewerbemesse. In diesem Jahr hat sich das Forum  einen Kooperationspartner dazugeholt: die Quickborner Stadtwerke. Sie werden  gleichzeitig ihren Frühschoppen veranstalten. Zahlreiche Unternehmen aus Quickborn und der Umgebung sind bereits mit Informationsständen dabei. Laut Jens-Olaf Nuckel, Vorsitzender des Energieforums, sind nur noch wenige Plätze zu vergeben.

Pinneberg Seit drei Jahren kämpfen die Mitglieder der Pinneberger Schulallianz für bessere Bildungseinrichtungen in der Kreisstadt. Anlässlich des Bestehens des Vereins spricht die Vorsitzende, Ulrike Graefen, in einem Interview mit unserer Zeitung über Erfolge und Visionen. Als wichtigste positive Entwicklung nennt Graefen die Neubesetzung im Fachbereich Schule. Von breiten Teilen der Politik zeigt sie sich in Sachen Schulbausanierung jedoch enttäuscht.

Wedel Jetzt also doch: Das Johann-Rist-Gymnasium in Wedel bekommt bis Ende des Jahres eine zusätzliche 30-Stunden-Kraft für die Schulsozialarbeit. Das beschlossen die Mitglieder des Bildungsausschusses einstimmig. Allerdings erst, nachdem Fachdienstleiter Burkhard Springer der Politik zugesichert hat, dass die Verwaltung für die nächsten Haushaltsberatungen im November Vorschläge erarbeitet, wie dann alle Schulen berücksichtigt werden können.

Schenefeld Im Wohnhaus hinter der Wehle-Apotheke lebt Stefan Korth seit Sommer 2014 mit seiner Frau und den fünf Kindern.  Ständiger Wohnbegleiter: Schimmel und feuchte Kellerwände. Der Mieter ist in Sorge um die Gesundheit seiner Familie. Jetzt droht ihm eine Räumungsklage. Seiner Ansicht nach liegt die Schuld beim Vermieter beziehungsweise beim Verwalter. Sollte Obdachlosigkeit drohen, wird die Stadt Schenefeld eine Notunterkunft anbieten müssen.

Heidgraben Das Gebäude steht: Die Firma Luttkau hat in Heidgraben ihr neues Domizil eingeweiht. Zur feierlichen Eröffnung hatte das Unternehmen jüngst zahlreiche Gäste an den Spökerdamm eingeladen. Mehr als 3,5 Millionen Euro investiert Luttkau in den Neubau. 2008 gab es erstmals Überlegungen für den Bau eines neuen Gebäudes. Die bisherige Heimat des Unternehmens, das in der Schifffahrtbranche tätig ist, genügte den Anforderungen nicht mehr. Bestes Beispiel: Die Bürofläche umfasste zirka 200 Quadratmeter, nun sind es 500. Insgesamt ist das neue, zweigeschossige  Firmengebäude 1005 Quadratmeter groß.

Barmstedt Dieser Beschluss wird die betroffenen Eltern nicht erfreuen: Ab August werden in Barmstedt die Kita-Beiträge um zwei Prozent steigen. Das hat der Sozialausschuss am Dienstagabend mehrheitlich beschlossen. Die BALL und die Grünen stimmten dagegen. Der Kreis hatte den Kommunen empfohlen, die Beiträge gemäß den gestiegenen Lebenshaltungskosten anzuheben. Ein achtstündiger Regelplatz wird demnach künftig 300 statt 296 Euro, ein Krippenplatz 450 statt 444 Euro pro Monat kosten.

Hamburg  Er produzierte zu Hause mehr als 2000 Blüten im Wert von gut 100.000 Euro, doch reich geworden ist Peyman F. damit nicht. Etwa 300 der selbst gemachten 50-Euro-Scheine verkaufte der 22-Jährige über das Internet, Stückpreis: 7,50 Euro. Auch bezahlte er ein IPad (300 Euro) und ein IPhone 6 (600 Euro) mit falschen Fuffzigern. Dann flog der Schwindel auf. Seit gestern muss sich F. wegen gewerbsmäßigen Geldfälschens vor der Jugendkammer des Hamburger Landgerichts verantworten. Mit angeklagt ist seine Verlobte (20). Zu Prozessauftakt gab’s von beiden Geständnisse. In einer vom Verteidiger verlesenen Erklärung räumte F. ein, ab Anfang 2016 in Trittau (Kreis Stormarn) und Hamburg-Tonndorf getürkte Fünfziger hergestellt zu haben.

Schleswig-Holstein Gute Nachricht für Schüler, Eltern und  Lehrer in vielen schleswig-holsteinischen Städten: Der Bund spendiert in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Euro zur Sanierung und Modernisierung von Schulen im nördlichsten Bundesland. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schulen in einer finanzschwachen Kommune liegen. Demnach könnten Schulen im Kreis Pinneberg von der Finanzspritze profitieren. Denn in der Liste der Landesregierung mit finanzschwachen Kommunen tauchen sowohl der Kreis Pinneberg als auch die Städte Elmshorn, Pinneberg und Uetersen auf.

Der A. Beig-Verlag fasst an dieser Stelle jeden Morgen die wichtigsten Meldungen seiner sieben Tageszeitungen im Kreis Pinneberg zusammen. Zwischen 5.30 Uhr und 10 Uhr erfahren Sie hier in Kürze, worüber gesprochen wird. Pinneberger Tageblatt, Quickborner Tageblatt, Schenefelder Tageblatt, Wedel-Schulauer Tageblatt, Barmstedter Zeitung, Uetersener Nachrichten und Elmshorner Nachrichten erscheinen mit Hintergründen montags bis sonnabends. Zusätzlich erscheinen die kostenlose Sonntagszeitung „tip – Tageblatt am Sonntag“ sowie die Wochenzeitung „Der Mittwoch“.
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