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Barmstedter Zeitung

17. Oktober 2017 | 00:09 Uhr

Gute Aussichten für Bokholts Schule

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Mindestgröße von 80 Schülern wird zum dritten Mal in Folge überschritten / Ehrenamtliche kümmern sich um Anschaffung neuer Laptops

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2014 | 15:26 Uhr

Gute Aussichten für die Grundschule in Bokholt-Hanredder: Auch im kommenden Schuljahr wird die Einrichtung die Mindestschülerzahl von 80 überschreiten. „Ich sehe der Zukunft der Bokholter Schule froh und gelassen entgegen“, berichtete Anke Bothe, Leiterin der James-Krüss-Schule in Barmstedt, die auch für die Außenstelle der Schule in Bokholt-Hanredder verantwortlich ist. Etwa 86 Schüler sollen die Einrichtung im Schuljahr 2014/2015 besuchen. „Die Schule brummt“, sagte Bothe, die ihre Zahlen am vergangenen Dienstag im Bokholter Ausschuss für Schule, Jugend, Soziales und Freizeit präsentierte.

Es sei das dritte Jahr in Folge, dass die Schule die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft vorgeschriebene Mindestgröße von 80 Schülern überschreite. Ab dem neuen Schuljahr sollen laut Bothe 19 oder 20 Schüler in der ersten, 21 in der zweiten, 23 in der dritten und 23 Schüler in der vierten Klasse unterrichtet werden. Auch der Ausblick sei positiv: 2015 sollen zwölf Bokholter Kinder, 2016 neun Kinder und 2017 elf Kinder aus der Gemeinde eingeschult werden. „Da werden noch Auswärtige zukommen, teilweise bis zu 50 Prozent, so ergibt sich eine adäquate Klassengröße“, erläuterte die Schulleiterin. Auch die Zusammenarbeit mit der Betreuten Grundschule laufe sehr gut.

Die Betreuungszeit der Betreuten Grundschule soll zudem künftig bis 16 Uhr verlängert werden. Das empfahlen die Ausschussmitglieder der Gemeindevertretung einstimmig. Der entsprechende Bedarf sei da. Allerdings würde eine Verlängerung der Zeiten nur für die Grundschule gelten, beim Kindergarten reiche der vorhandene Bedarf wiederum nicht aus.

Neuigkeiten gab es auch zu den Laptops, die die Schule zum neuen Schuljahr erhalten soll (diese Zeitung berichtete): Zwei Ehrenamtliche aus der Gemeinde haben sich bereit erklärt, die Geräte auszuwählen, zu beschaffen, das System zusammen zu bauen und auch zu warten. „Das ist für uns eine tolle und günstige Lösung“, so Bürgermeister Wolfgang Mohr. „Die beiden sind vom Fach.“

Die Kosten stünden noch nicht genau fest, jedoch würde der geplante Ansatz von 10 000 Euro deutlich unterschritten werden. Ein weiterer Beschluss zum Kauf der Geräte sei nicht mehr erforderlich: „Während der letzten Gemeindevertretung ist schon eine Entscheidung in diese Richtung gefallen“, so Mohr. „Es ist beschlossen worden, es wird bestellt, von daher kann es jetzt losgehen.“

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