Baugebiet in Offenau : Grundsatzbeschluss für Erschließung gefasst

<p>Das neue Baugebiet befindet sich zwischen Birkenweg und L75 (Archivbild von September). In den kommenden Jahren sollen dort Wohnhäuser entstehen.</p>
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Das neue Baugebiet befindet sich zwischen Birkenweg und L75 (Archivbild von September). In den kommenden Jahren sollen dort Wohnhäuser entstehen.

Die Gemeindevertreter haben vor Kurzem die Erschließungsplanung für das Neubaugebiet im Ortsteil Offenau auf den Weg gebracht.

shz.de von
30. Dezember 2016, 13:21 Uhr

Bokholt-Hanredder | Das neue Bauplangebiet 20 im Ortsteil Offenau östlich Birkenweg und nördlich der Landesstraße 75 war Thema während der jüngsten Gemeinderatssitzung unter der Leitung von Bürgermeister Wolfgang Mohr in den Räumen der Amtsverwaltung Rantzau in Barmstedt.

Die Gemeindevertreter fassten nach längerer Diskussion bei zwei Enthaltungen den Grundsatzbeschluss für die Erschließungsplanung. Sie soll an das Ingenieurbüro, das das wirtschaftlich günstigste Angebot macht, erteilt werden. Das beauftragte Ingenieurbüro soll dann zügig die Erschließungsmaßnahmen planen und später die Bauleitung übernehmen. Der Beschluss erfolgte mit einem Zusatz, weil etwa die Entwässerung des Baugebiets für Irritation sorgte. Die Erschließung kann nicht mit einem Rohrsystem erfolgen, weil das Gelände relativ eben und für die Rohrleitung ein bestimmtes Gefälle erforderlich ist.

Die Erschließung erfolgt über den Birkenweg. Im südlichen Bereich an der Landesstraße ist eine Lärmschutzwand geplant, dahinter ein Regenrückhaltebecken von etwa 700 Quadratmetern. Vom Gefälle her soll das Wasser dort hineinlaufen. Deshalb muss im nördlichen Bereich das Gelände an der Erschließungsstraße gegebenenfalls angehoben werden. Anwohner des Birkenwegs befürchten, dass die Bebauung ihre Grundstücke beeinträchtigt.

Durch die Anhebung des Geländes befürchten sie eine Beeinträchtigung ihres Ausblicks. Martin Epha (Freie Wähler) wies vor der Beschlussfassung darauf hin, dass etliche Fragen zur Entwässerung nicht ausreichend beantwortet seien. Etwa, wie viel Gefälle die Mulden haben müssen und wie hoch das Gelände an der kritischsten Stelle aufgefüllt werden muss. Die daraus resultierende eventuelle optische Beeinträchtigung der Grundstücke Birkenweg könnte laut Ephas Aussage zum Sprengstoff für die Gemeinde werden.

Auch die Frage, wie die Anbindung an die Grundstücke Birkenweg funktionieren soll, sei nicht geklärt. Die Gemeindevertretung stimmte zu, dass diese Fragen umgehend geklärt würden.

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