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Barmstedt : Grund- und Gemeinschaftsschule feiert Tag der offenen Tür

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Beim Tag der offenen Tür nutzten künftige Erstklässler und ihre Eltern die Chance, die Grund- und Gemeinschaftsschule kennenzulernen.

Barmstedt | Julian findet es toll, 2015 eingeschult zu werden. „Ich lerne lesen und schreiben“, sagt der Fünfjährige, der sich darauf freut, endlich allein Bücher lesen zu können. Zusammen mit seinen Eltern nutzte er – wie viele andere künftige Erstklässler und ihre Familien – den Tag der offenen Tür, um die Barmstedter Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) kennenzulernen. Schulleiter Bernd Poepping stellte die Schule vor. „Wir haben 1000 Schüler, etwa 70 Lehrer, zwei Schulsozialarbeiterinnen, drei Sekretärinnen und drei Hausmeister“, zählte er auf. Das Schulmotto laute ‚Hand in Hand‘. „Damit möchten wir betonen, dass uns Zusammenarbeit und Zusammenhalt besonders wichtig sind“, so Poepping. Das pädagogische Leitmotiv sei, Beziehungen Vorrang einzuräumen. „Nur in einem Umfeld, in dem sich Kinder wohlfühlen, weil sie Freunde und Lehrer haben, die sie mögen und denen sie vertrauen, ist erfolgreiches Lernen möglich“, sagte Poepping und wies auf mehrere Auszeichnungen für Prävention, Kooperationen und pädagogische Vielfalt hin, die die Schule erhalten hat.

Tatjana Schütz warb für die Mensa. Es gebe zwei Hauptgerichte, Rohkost und Nachtisch, sagte sie. 50 Mütter arbeiteten ehrenamtlich mit, „aber es könnten gern mehr sein“. Die künftigen Schüler stürmten derweil die Klassenräume, in denen Spiele bereit lagen. Leonie (6) griff sofort zum Malstift. Sie findet es beruhigend, dass sie ältere Schüler kennt und mit Freunden aus der Kita eingeschult wird. „Dann bin ich nicht so allein“, sagte sie. Michelle Bulla will ihre Tochter Manolya (5) in der GGS einschulen. Sie und ihr Ehemann Ilhan hätten ebenfalls die GGS besucht. „Ich war gern hier“, sagte Bulla.

Etliche Besucher schauten sich auch im „Fliegenden Klassenzimmer“ um, wo Annette Bremer-Wilms und Rosi Hansen seit 20 Jahren die Betreute Grundschule führen. „Wir gehören zum Inventar“, lachten die beiden, die Kinder von 7.30 Uhr bis 14 Uhr beschäftigen. Sie gehen mit ihnen in die Mensa, spielen mit ihnen und beaufsichtigen sie bei den Hausaufgaben.

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erstellt am 01.Nov.2014 | 14:00 Uhr

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