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Einjähriges Bestehen : Grüne in Barmstedt: „Als kleine Gruppe viel geleistet“

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Grünen ziehen ein Jahr nach ihrer Gründung eine positive Bilanz: Die Mitgliederzahl steigt. Wichtigstes Anliegen der Barmstedter: Baumschutz.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Ein Jahr nach der Gründung ihres Ortsverbands Barmstedt/Umland haben die Grünen im Rahmen einer Hauptversammlung eine erste Bilanz gezogen. „Als verhältnismäßig kleine Gruppe haben wir, wie ich finde, viel geleistet“, sagte Sprecher Claus-Peter Jessen. In seinem Rechenschaftsbericht ließ er die wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Eine für den jungen Ortsverband äußerst erfreuliche Nachricht konnte er auch verkünden: Von ursprünglich sieben ist die Zahl der Mitglieder auf nunmehr elf gestiegen.

„Wir haben uns aktiv mit Info-Ständen an der Kommunal- und der Bundestagswahl beteiligt“, sagte Jessen. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai – ein Vierteljahr nach der Gründungsversammlung – trug das Engagement Früchte: Aus dem Stand erreichte die Öko-Partei in Barmstedt 8,5  Prozent. Das bedeutete zwei Sitze in der Stadtvertretung, die Jessen und Marina Quoirin-Nebel einnehmen.

Quoirin-Nebel hat, wie sie schilderte, von Beginn ihrer politischen Arbeit an viele Termine wahrgenommen. So habe sie mit Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) unter anderem über die auch für Barmstedt wichtige Frage des Hochwasserschutzes gesprochen. Zudem habe die Partei den „Runden Tisch“ wiederbelebt, der sich dafür einsetzt, dass die Meierei die gesetzlichen Bestimmungen beim Lärm- und Emissionsschutz einhält.

Auf den Nägeln brennt den Grünen der Baumschutz – ein Thema, das von ihnen bereits in den Umweltausschuss eingebracht wurde. Dazu passend hatte der Ortsverband zur Versammlung Resy de Ruijsscher eingeladen: Die Sprecherin des Kreisverbands informierte über das Thema Baumschutz im Kreis Pinneberg.

„Gut durchmischt“ sei der Arbeitskreis Migration, den die Grünen mitgegründet haben, berichtete Quoirin-Nebel. Er befasst sich vorzugsweise mit der Integration hier lebender Ausländer. Ein aktuelles Thema ist die mögliche Auflösung des Asylantenheims in Langeln mit dem Ziel, die dort lebenden Menschen näher an Barmstedt heranzubringen.

Eine positive Entwicklung sei beim Barmstedter Kinder- und Jugendforum zu verzeichnen, auf dem Politiker aller Parteien vertreten sind: Das Interesse der jungen Leute an der Veranstaltung habe sich deutlich erhöht, sagte Quoirin-Nebel.

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