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Barmstedt : Großes Lob fürs sanierte Hallenbad

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Politiker und Bürgermeisterin haben die die modernisierte „Badewonne“ begutachtet.

Bevor die Sitzung des Barmstedter Werkausschusses am Mittwochabend begann, begutachteten die Politiker zusammen mit Bürgervorsteher Christian Kahns (FWB) und Bürgermeisterin Heike Döpke das frisch sanierte Hallenbad. Stadtwerkeleiter Fred Freyermuth führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und zeigte die vielen Neuerungen, die sich insgesamt auf 500.000 Euro summieren.

Die Politiker zeigten sich beeindruckt. Werkausschussvorsitzender Dietrich Tetz (CDU) sagte: „Wir hatten die Wahl: entweder investieren oder das Bad abschließen.“ Die Politik habe sich für den Erhalt entschlossen. „Das hieß aber, Geld in die Hand zu nehmen und zeitgemäß zu gestalten“, so Tetz. Döpke erklärte: „Für mich sah das Bad vor der Renovierung nicht sehr einladend aus. Wir haben sinnvoll investiert.“ Michael Schönfelder (FWB) ergänzte: „Wir haben ein weiteres Vorzeigeobjekt in Barmstedt, die Inneneinrichtung ist freundlich und farbig gestaltet.“ Ernst-Reimer Saß (CDU) fasste die Eindrücke in einem Wort zusammen: „Edel.“

In der anschließenden Sitzung in der Kommunalen Halle stieß Freyermuth eine Diskussion über eine Notstromversorgung an. Er schlug vor, dass die Stadtwerke eine Dieselbevorratungsanlage für das Notstromaggregat für das Wasserwerk anschaffen sollten. „Wenn ein Blackout passiert, ist Barmstedt nicht ausreichend für Notstromversorgung gerüstet“, sagte er. Für den Eigenbedarf seien 10.000 Liter geplant, die für 14 Tage reichen würden. Freyermuth regte an, im Rahmen der Katastrophenschutzvorsorge 30.000 Liter zu horten, um im Ernstfall etwa THW und Feuerwehr mit zu versorgen. Der Ausschuss sprach sich mehrheitlich für einen Kompromiss aus: Die Stadtwerke sollen auf ihre Kosten 20.000 Liter bevorraten. Als nächstes wird der Hauptausschuss über das Thema beraten.

Während der Bürgerfragestunde bemängelte Franz-Josef Sitta die fehlende Wasserpreiskalkulation. „Im Juni 2014 hatte die Stadtvertretung beschlossen, die Grund- und Mengenpreise der Trinkwasserversorgung zum Folgemonat anzupassen“, erinnerte er. „Im Juli 2015 sollten dann die Auswirkungen der Preisanpassung dargestellt und neu im Ausschuss beraten werden“, so Sitta. Dieser Beschluss sei vom Werkleiter „selbstherrlich“ ignoriert worden. „Die geforderte Darstellung der Auswirkungen der Preisanpassung liegt immer noch nicht vor“, beklagte er. Tetz versprach, die Angelegenheit zeitnah nachzuholen.

Weiterhin bemängelte Sitta die Begründung für die Erhöhung des Trinkwasserpreises. „Die Kosten sollen wegen der Abschreibung auf die neu  verlegte Wasserleitung nach Voßloch stark gestiegen sein“, sagte Sitta. Er vermisse zudem die ebenfalls zugesagte Darstellung – getrennt nach Wasser-, Gas- und Lichtwellenleitung – der von den Stadtwerken getätigten Investitionen und misstraue der Anlagenbuchhaltung, erklärte er.

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