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Barmstedter Zeitung

25. September 2017 | 15:38 Uhr

Barmstedt : Großer Andrang auf der Schlossinsel

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der diesjährige Mühlentag sowie die Eröffnung des Skulpturenparks mit viel Musik locken zahlreiche Gäste an.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2016 | 18:00 Uhr

Barmstedt | Zur Eröffnung des zehnten Skulpturenparks auf dem Außengelände der Schlossinsel hatte der Eisheilige Bonifatius das Wetter im kalten Griff, am Montag zum parallel laufenden Mühlentag verzog sich der Regen.

Eine ansehnliche Besucherzahl verfolgte die Eröffnung des zehnten Kunstparks mit der Künstlerin Karin Weißenbacher und Bürgermeisterin Heike Döpke. „Die Schlossinsel ist der ideale Ort für Kunst“, so Döpke. Sie dankte Weißenbacher für die künstlerische Organisation sowie dem Tourismusbüro für die Zusammenarbeit und dem Sponsor Baumschule Hachmann für die Bereitstellung vieler blühender Rhododendren. Kreispräsident Burkhard Tiemann und Elke Ferro-Goldstein vom Kreiskulturverband lobten ebenfalls die Traditionsveranstaltung, die auch Besucher aus der Ferne anlockt. Weißenbacher stellte die elf ausstellenden Künstler vor und überreichte Bildhauer Jürgen Gaedke und Sängerin Petra eine Urkunde für zehn Jahre dabei sein. „120 Exponate sind in der Freilichtausstellung auf dem Rasen, am und im Wasser sowie den Bäumen im idyllischen Umfeld mit den historischen Gebäuden zu sehen“, so Weißenbacher. „Tauchen Sie in die Werke ein und nehmen Kontakt zu den Schöpfern auf“, rief sie dem Publikum zu.

So ließen sich Besucher von den niederländischen Künstlern Loek Hambeukers und Bart Stok deren Werke erklären. Ersterer kreierte etwa auf einer Stele ein Wasserbecken mit einer Treppe ins Nichts. „Es bedeutet für mich Innehalten und Ruhepunkt“, sagte er. Stok gießt seine Exponate aus Bronze selbst, die weibliche Körper darstellen. Neu dabei ist Bettina Steinborn, die eine keramische Katze kuschelig im Beet schlafen lässt. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Petra (Gesang und Gitarre) und Jochen Nickel am Saxophon begleitet.

Am Pfingstmontag öffnete Familie Mohr die Pforten ihrer Wassermühle mit einem Programm rund um das historische Gebäude. Nach dem Gottesdienst op Platt mit Pastor Carlos Steenbock im Mühlengarten bestaunten die Besucher die alten Trecker mit historischer Technik von den Treckerfrünn, drehten selbst ein Seil an der „Reeperbahn“ oder saßen im Schleusencafé bei Livemusik mit den „Moneybrothers“ aus Elmshorn.

Arvid und Lauri aus Segeberg bedienten die Mini-Wassermühle, Amelie und Julina streichelten Kaninchen und schauten sich Küken der jeweiligen Zuchtvereine an, Tjell aus Kölln-Reisiek drehte mit Erfolg am Glücksrad, andere Kinder ritten auf Ponys oder quetschten Haferflocken. Frisch gemahlenes Mehl war begehrt.

Die Geschichtswerkstatt präsentierte sich ebenfalls. Im Mühlenkeller spukte der Mühlengeist, an der Schleuse der Wassermann, am Krückauufer schwebte eine Hexe. Mühlenbesitzer Annelie und Reimer Mohr freuten sich über den Besucherandrang.

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