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Barmstedt : Große Freude über die Besucherzahl

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Am Barmstedter Gymnasium freut man sich über einen erfolgreichen Weihnachtsbasar.

Barmstedt | Dichtes Gedränge bei dem diesjährigen Weihnachtsbasar in der Aula des hiesigen Gymnasiums. Er war auch ein besonderer. „Es war uns wichtig, die Flüchtlinge mit einzubeziehen, deshalb entwickelten wir die Idee für einen multikulturellen Basar“, sagte Pia Kunde, die die Veranstaltung gemeinsam mit Ann-Christin Kortüm, Annita Krause und Finja Lorenz organisiert hatte. Der Ansturm der Besucher war riesig. Sie begaben sich bei dem Gang an den Ständen entlang auf eine kulinarische und kulturelle Weltreise und waren von dem Einfallsreichtum der Schüler begeistert.

Die Klassen hatten gebastelt und gebacken und ihren Stand dekorativ mit jeweiligen landestypischen Merkmalen sowie Infos versehen. Gleich am Eingang standen Geflüchtete aus Syrien und dem Irak. Sie wurden von Ursula Berg unterstützt.

Sie boten Datteln, Feigen und Aprikosen an und ermunterten Besucher, bei einem Quiz mitzumachen mit Fragen wie „Welche Tierart lebt auf der Hochebene von Aleppo?“ oder „Aus wie vielen Provinzen besteht der Irak?“ Für schlaue Quizfreunde gab es Preise zu gewinnen. Die 8c hatte sich Peru ausgesucht. Die Schüler hatten peruanische Armbänder gebastelt und boten Teigtaschen an. „Wir haben einen Peruaner in unserer Klasse“, sagte Neel. Die Klasse hatte zudem die peruanische Botschaft angeschrieben und Material über das Land erhalten, das sie am Stand auslegte. Dänemark wurde von der 6c vertreten. Die Schüler hatten sich knuffige Elchgeweihe aufgesetzt. Am Stand der Türkei hatten Schüler Baklava selbst gebacken. „Wir verkaufen Cocktails“, sagte Björn am brasilianischen Stand. Begehrt waren die Bratnudeln am Stand von China, wo sich die Schulsekretärin Sabine Kubel eine Portion holte. Warum sich die 8b China auswählte? „Mein Papa stammt aus China“, sagte Schülerin Michelle. Natürlich bereiteten die Schüler am Frankreich-Stand Crèpes, die am Österreich-Stand Kaiserschmarrn zu.

Die geographische Lage des Schlaraffenlands konnte nicht geklärt werden. Dafür punkteten die Schüler mit selbst gemachten Süßigkeiten. Die „Ägypter“ hatten sich ihr Falafel-Rezept aus einem ägyptischen Kochbuch geholt. In Papua-Neuguinea essen die Einwohner Käfer und Maden, erfuhren Besucher an diesem Stand und konnten die hier allerdings konservierten Käfer bestaunen. Bernd Möller, Klassenlehrer der 5b, hatte dort etliche Jahre gearbeitet.

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