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Feuerwehr : Groß Offenseths Wehr neu ausgerüstet

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Bürgermeister Werner Schlüter übergibt neues Löschfahrzeug an die Einsatzkräfte. Gemeinde investiert etwa 170.000 Euro.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2017 | 14:26 Uhr

Groß Offenseth-Aspern | Für viele Gäste  am Feuerwehrgerätehaus in Groß Offenseth-Aspern war es am Freitag ein besonderer Abend:  Wehrführer Harald Hell ist seit 1992 stellvertretender Wehrführer und seit 2001 Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Groß Offenseth-Aspern. Für 25 Jahre als Ehrenbeamter der Gemeinde wurde er von Bürgermeister Werner Schlüter geehrt. Für Rainer Schattauer, Ordnungsamtsleiter des Amts Rantzau, war es die letzte Fahrzeugbestellung seines Berufslebens, wie er berichtete. „Ich gehe in den Ruhestand.“ Und für die gesamte Mannschaft der Feuerwehr Groß Offenseth-Aspern war es ein besonderer Tag, denn die Einsatzkräfte bekamen das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) offiziell von der Gemeinde übergeben.

Zahlreiche Besucher waren am Freitagabend in die Gemeinde gekommen, um das neue Fahrzeug in Augenschein zu nehmen. Darunter waren außer Vertretern der Politik und des Amts sowie zahlreichen Bürgern auch  Mitglieder aller Feuerwehren des Amts Rantzau, der Stadt Barmstedt, des Amts Hörnerkirchen und der Nachbarwehr aus Sparrieshoop. Das neue MLF der Marke MAN ersetzt einen 37 Jahre alten Magirus Deutz 130. „Er hat uns immer treue Dienste geleistet“, so Hell. Der Wagen soll demnächst im Internet beim Portal zoll-auktion.de versteigert werden. Das neue Fahrzeug sei speziell auf die Belange der Wehr ausgerichtet, so Hell. Es verfüge unter anderem über einen Tank mit 800 Litern Wasser, Schere und Spreizer, einen Defibrillator und digitale Funkausrüstung.  Einige Ausrüstungsgegenstände aus dem alten Fahrzeug seien übernommen worden. Andere – wie Schere und Spreizer, die bereits auch etwa 30 Jahre alt waren – seien ausgetauscht worden.

Zweieinhalb Jahre hat es bis zur Auslieferung gedauert

Die Kosten für das neue Fahrzeug belaufen sich laut Hell auf etwa 170.000 Euro. Vor etwa zweieinhalb Jahren habe man begonnen, sich mit einer Neuanschaffung auseinanderzusetzen. Ein Jahre habe es dann vom Bestellen bis zur Lieferung gedauert.

Hell bedankte sich während seiner Rede unter anderem bei der Gemeindevertretung, dem Amt Rantzau sowie seiner Frau für die Unterstützung. Zudem betonte er die Bedeutung der Jugendwehr: „Sie ist ganz wichtig. Das ist der Nachwuchs.“ Olaf Kielmann vom Kreisfeuerwehrverband  wünschte der Wehr „möglichst wenig Einsätze“ und immer heil nach Hause zu kommen. Der Lutzhorner Wehrführer Dirk Steckmeister skizzierte kurz die Überlegungen beim Kauf eines neuen Fahrzeugs und wünschte der Offensether Wehr im Namen aller anwesenden Feuerwehren „viele schöne Stunden“ mit dem neuen Fahrzeug. Schlüter richtete ebenfalls dankende Worte an Beate Hell, Ehefrau des Wehrführers. Zudem hob er das örtliche DRK hervor. Die Gruppe habe eine Sanitätstasche für das neue Fahrzeug gespendet.

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