Hemdingen : Gesund und stark im Schulalltag

Maren Horstmann (Mitte) sowie die Lehrerinnen Anja Bröskamp (links) und Gudrun Fräßdorf-Limberg stellten Hemdinger Eltern  das Projekt  „Klasse 2000“ vor.
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Maren Horstmann (Mitte) sowie die Lehrerinnen Anja Bröskamp (links) und Gudrun Fräßdorf-Limberg stellten Hemdinger Eltern das Projekt „Klasse 2000“ vor.

Im Rahmen des Projekts „Klasse 2000“ lernen Hemdinger Schüler Wissenswertes über gesunde Ernährung und gesellschaftliches Miteinander.

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10. April 2014, 16:30 Uhr

Hemdingen | Stark und gesund in der Schule: Im Rahmen des Präventionsprogramms „Klasse 2000“ erfahren Kinder der Hemdinger Grundschule derzeit viel Wissenswertes über Themen wie Gesundheitsförderung oder Gewalt- und Suchtprävention. So lernen sie spielerisch wichtige Funktionen ihres Körpers kennen – wie etwa die Verdauungsorgane. Wie verläuft der Weg der Nahrung im Körper, und was bewirken die verschiedenen Nahrungsmittel? Das sind nur zwei der vielen Fragen, mit denen sich die Kinder im Unterricht beschäftigen.

Die Berufsschullehrerin und Gesundheitsförderin Maren Horstmann unterrichtet seit zwei Jahren spielerisch das Programm an der Hemdinger Schule. „Es geht dabei nicht nur um gesunde Ernährung“, sagte sie während eines Elternabends. Es geht auch um soziale und persönliche Komponenten. Welche Gefühle habe ich, wenn mich eine gemeine Äußerung trifft oder ich diese jemandem sage? Was bewirken Komplimente? Mit Rollenspielen und Figuren werden die Kinder spielerisch an die Themen herangeführt. Sie lernen, sich selbst und die anderen wertzuschätzen. „Ziel ist, dass die Eltern mit am Strang ziehen“, so Horstmann, die „Klasse 2000“ seit mehr als zehn Jahren an verschiedenen Schulen anbietet.

Kinder, so erfuhren die Eltern, sollen ihren Körper kennenlernen und ihn schützen. Auch andere Herausforderungen des Lebens sollen sie positiv meistern können. Den erhobenen Zeigefinger bekommen sie nicht zu sehen. Horstmann schiebt das jeweilige Thema in den Jahrgängen an; die Lehrkräfte behandeln es weiter. „Das Projekt kommt sehr gut an“, so Schulleiterin Helga Schmidt. Das Projekt ist auf Spenden angewiesen. 200 Euro pro Schuljahr kostet das Begleitmaterial.

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