Open-Air-Festival : Gelungene Sommerparty in Langeln

Stimmgewaltig: Mona, Frontfrau der Gruppe „High Fighter“.
Stimmgewaltig: Mona, Frontfrau der Gruppe „High Fighter“.

15 Bands sorgen beim Open-Air-Festival für ausgelassene Stimmung. Musikfans loben abwechslungsreiches Programm.

shz.de von
20. Juli 2015, 12:00 Uhr

Langeln | Die diesjährige Ausgabe vom Langeln Open Air (L. O. A.) war eine rundum gelungene Rock-Fete. 15 Bands sorgten mit kraftvoller Live-Musik am vergangenen Sonnabend etwa zwölf Stunden lang auf zwei Bühnen für die musikalische Unterhaltung. Mehrere hundert Fans waren zum Veranstaltungsareal am Beekmoor angereist und erlebten dort einen überaus abwechslungsreichen Sommertag mit viel Musik und guter Laune.

Das Programm startete mit einer kleinen Verspätung mit dem Auftritt der Band „Cookie Park“ und endete erst nach Mitternacht mit einer Aftershow-Party. Dazwischen ging es bei schönstem Sommerwetter Schlag auf Schlag zur Sache. Bands verschiedener Stilrichtungen präsentierten unter anderem harten Rock, Punk, Metal und Rock ’n’ Roll. Am Start waren Bands aus ganz Deutschland: „Slap“, „Devils Day Off“, „High Fighter“, „The Electronic Overdrive“, „Crossplane“ und andere mehr. Und den Fans gefiel es: Es wurde getanzt, Luftgitarre gespielt und auch etwas Pogo versucht.

„Wieder einmal ein tolles Programm“, schwärmte Rainer Hinz aus Kaltenkirchen. Der 35-jährtige Feinmechaniker kommt jedes Jahr zum L. O. A., „weil einfach die Mischung stimmt“. Es kämen sowohl ältere Musikfans auf ihre Kosten, die eher auf traditionellen Hardrock und Heavy Metal stehen, als auch jüngere, die vor allem die Nachwuchsbands abfeiern wollen.

Interessanterweise gehörte bei der jüngsten L.  O.  A.-Ausgabe nun wiederum eine der jungen Bands, nämlich „Wasted Roads“, zu denen, die sich stilistisch im klassischen Fahrwasser befinden – unüberhörbar mit Sounds aus den frühen 70er-Jahren, was vor allem den gestandenen Rock-Oldie sehr erfreute. „Das ist typisch für das L.O.A.. Hier werden Fans aller Altersstufen zusammengeführt“, meinte Karsten Tiehnsen (51), der aus Neumünster mit drei Freunden gekommen war. Zu seinen Lieblingsbands zählen „Deep Purple“, „Led Zeppelin“ und Co., in Langeln ließ er sich aber auch für den Auftritt der Elmshorner Band „Surfitis“ begeistern, die stimmungsvollen Ska-Sound präsentierte.

„Ja, bei uns werden Brücken geschlagen, und das Festival nimmt immer mehr an Beliebtheit zu“, sagte Thorsten Delfs vom Orga-Team freudestrahlend. Und in der Tat: Der Zulauf von rockbegeisterten Menschen aus der Region und darüber hinaus hat offensichtlich spürbar zugenommen. Dennoch ist das Langelner Rock-Event noch ausbaufähig: Große Teile des erstmals zur Verfügung gestellten Campingbereichs beim L. O. A. blieben dieses Mal noch leer. Ein Umstand, der bereits im kommenden Jahr nach Ansicht der Organisatoren Vergangenheit sein könnte. Denn die Möglichkeit, auf dem Gelände zu campen, stieß bei den Fans durchweg auf positive Resonanz.

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