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Bilsen : Gelungene Premiere beim Rasenmäherrennen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Veranstalter sind mit der erster Auflage des Rasenmäherrennens an der Bundesstraße 4 zufrieden. Hunderte Besucher säumen Strecke.

Bilsen | Es staubt und stinkt, knallt und knattert. Aufregend ist es dennoch. Hunderte Besucher haben am vergangenen Wochenende das Rasenmäherrennen in Bilsen besucht. Der Verein „Maschin-Kaputt“ richtete zum fünften Mal die Veranstaltung der zweckentfremdeten Aufsitzertrecker aus. Zum ersten Mal waren die Fahrer dabei in Bilsen zu Gast und traten in drei verschiedenen Leistungsklassen gegeneinander an.

Der Vereinsvorsitzende und Organisator Christoph Siegmund aus Brande-Hörnerkirchen war nach den Läufen mehr als zufrieden. „Der Parcours klappt, die Stimmung ist gut, es sind mehr Zuschauer erschienen, als ich erwartet hatte.“ Und die bummelten in den Pausen, wenn die beanspruchte Strecke mit den engen Kurven wieder hergerichtet wurde, über den Platz mit seinen etlichen Buden und Zelten oder machten es sich auf einem Campingstuhl bequem.

Die Besucher waren von dem Spektakel auf dem Acker fasziniert – wie Ilona Tuchtenhagen aus Norderstedt, die sich für alles begeistert, was getunt ist. „So ein Gefährt möchte ich auch haben, ich bin nächstes Jahr wieder dabei.“ Philipp (24) und Ann-Kathrin (21) aus Quickborn schauten ebenfalls den Läufen zu. „Es ist spannend, was man mit Technik aus einem Rasenmäher machen kann“, so der 24-Jährige. Er freue sich nach dem Nachtrennen auf die Stoppelfeld-Party, sagte er. Katharina (11) aus Moorrege schaute mit Papa Stefan zu, der selbst einen Oldtimer-Trecker besitzt. „Ganz schön spannend“, sagte das Mädchen.

An der Rennstrecke wurde gefachsimpelt. „Hast du gesehen, wie die Körperhaltung von Nummer 91 in den Kurven ist, der bremst ja nicht mal.“ „Guck mal, wie die sich anbeißen.“

Gerd Figge aus Bremervörde war einer der Fahrer, der mit seinem Traktor in der Standardklasse an den Start ging. „Es kommt nicht darauf an, schnell zu fahren, sondern wie du in die Kurve hineinfährst und wie du wieder herauskommst“, sagte er. „Diese Strecke hat harten Boden und Wellen, da verliert man leicht den Bodenkontakt und muss sich festhalten.“ Schon jetzt spüre er den Muskelkater in den Unterarmen. Nach neuen Auflagen für derartige Ereignisse ist die Anwesenheit der Feuerwehr erforderlich. Aus diesem Grund bezog eine Staffel der Bilsener Wehr Stellung nahe der Rennstrecke.

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erstellt am 06.Okt.2014 | 10:00 Uhr

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