Geflügelzüchter ehren ihre Besten

Franziska Möller mit dem ausgezeichneten Rouen Clair-Erpel.Timo und Doris Iburg (v.l.) verkaufen Lose an Volker Drüeke-Krohn und Bruno Kamentz.hpe (2)
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Franziska Möller mit dem ausgezeichneten Rouen Clair-Erpel.
Timo und Doris Iburg (v.l.) verkaufen Lose an Volker Drüeke-Krohn und Bruno Kamentz.hpe (2)

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07. Januar 2013, 01:14 Uhr

Barmstedt | Knapp 700 Hühner und Hähne, Enten und Tauben bildeten eine lebhaft laute und vielstimmige Geräuschkulisse in der Sporthalle Heederbrook. Der Geflügelzuchtverein Barmstedt und Umgebung hatte zur 108. Barmstedter Ortsschau eingeladen. Integriert war die Hauptsonderschau der deutschen Zwerghühner mit 440 Tieren. Dafür waren eigens Züchter aus etwa Sachsen, Thüringen und Bayern angereist. Besichtigen konnten die Besucher die verschiedenen Farbschläge des Deutschen Zwerghuhns wie orangen- oder goldhalsig, rotgesattelt oder birkenfarbig. "Zum ersten Mal zeigen wir in der Stammschau alle 20 anerkannten Farbschläge und die Neuzüchtung zitron-schwarz-columbia", freute sich Vorsitzender Willi Meinke. Zu sehen waren auch verschiedene Zuchtstämme mit einem Hahn und mindestens zwei Hennen.

Die beiden Besucher Elias und Kolja (6) Junghans zog es zu ihren Lieblingstieren. "Riesenenten und Riesenhähne sind toll", so die Zwillinge. "Zu Hause haben wir nur zwei Meerschweinchen, für großes Geflügel ist kein Platz", bedauern die beiden und hoffen auf später einmal. Timo Iburg (10) stellte selbst Deutsche Zwerge aus, gewann jedoch keinen Preis. "Dafür räumte sein Vater Auszeichnungen ab", lachte Oma Doris Iburg, die bekannte, dass im Iburg-Clan alle alles züchten. Timo verkaufte in seiner Freizeit Lose für die Tombola. Bruno Kamentz nahm etwa 30 davon ab. Attraktive Gewinne wie Schinken, Honig, Tierfutter und Spielzeug warteten. Leckeren Kuchen gab es in der Cafeteria.

Am wichtigsten waren allerdings die Wertungen der Jury sowie die gestifteten Ehrenpreise. Franziska Möller (16) aus Bevern erhielt den Jugendzuchtpreis für Rouen Clair-Enten. "Seit ich sechs Jahre alt bin, züchte ich mit meinem Vater diese Enten", so Franziska. Etwa 30 dieser gefiederten Freunde hat die Familie. Mit insgesamt etwa 300 Besuchern ist der Geflügelverein zufrieden mit der Resonanz.

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