Barmstedt : FSJ im Jugendzentrum: Wertvolle Erkenntnisse gewonnen

Anika Naujoks hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Barmstedter Jugendzentrum abgeleistet. Sie strebt den Beruf der Erzieherin an.
Anika Naujoks hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Barmstedter Jugendzentrum abgeleistet. Sie strebt den Beruf der Erzieherin an.

Die Barmstedterin Anika Naujoks orientiert sich nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr beruflich um.

shz.de von
23. Juli 2018, 16:00 Uhr

Barmstedt | Die Barmstedterin Anika Naujoks hat ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Jugendzentrum (JukidS) hinter sich gebracht. Dabei machte sie viele positive Erfahrungen im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen, die dort ein- und ausgehen. Diese bestärkten sie darin, dass ihr Weg der beruflichen Umorientierung, den sie eingeschlagen hat, der richtige ist. „Ich habe eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarsgehilfin absolviert“, erklärte sie gegenüber dieser Zeitung. „Ich stellte aber fest, dass es doch nicht ganz das Richtige für mich ist und ich beruflich lieber mit Menschen arbeiten möchte.“

Von den Kindern gut aufgenommen

So entschloss sie sich, eine Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin zu machen. Das Freiwillige Soziale Jahr im Jugendzentrum, das sie vorschaltete, sollte ihr die Möglichkeit geben, diesen Bereich schon einmal in praxi kennenzulernen und herauszufinden, ob er tatsächlich ihren Vorstellungen entspricht. Sie sei von Anfang an gut von den Kindern und Jugendlichen sowie den Kollegen aufgenommen worden und habe sich schnell eingewöhnen können, berichtet Naujoks.

Viele gute Ideen eingebracht

Die Arbeit mit dem Nachwuchs gestalte sich natürlich manchmal stressig. Aber sie bekomme auch viel Positives zurück: Das Erfreuliche überwiege bei weitem. Mit dabei gewesen ist die FsJlerin unter anderem beim Fußball-Osterturnier, das ihr großen Spaß bereitet hat. Aber das gelte nicht weniger für alle anderen Aktivitäten des Jugendzentrums, die sie unterstützt habe: Der Spaßfaktor fehle nie. Wie Stadtjugendpfleger Michael von Aspern hinzufügte, habe Naujoks auch viele gute Ideen mit in die Arbeit des JukidS eingebracht.

Gemalt und gebastelt

„Sie hat mit den Kindern gemalt und gebastelt und so deren Kreativität gefördert.“ Die Barmstedterin nahm zudem erfolgreich an einer Reihe von Fortbildungen teil, die sich beispielsweise mit den Themen „Traumatisierte Kinder“ sowie „Recht und Gesetz“ befassten.

Die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin dauert zwei Jahre, anschließend möchte Naujoks eine Ausbildung zur Erzieherin absolvieren, die nach drei Jahren abgeschlossen ist. Das nächste halbe Jahrzehnt ist also ist also für Anika Naujoks ausgefüllt mit Lernen. In ihrer Freizeit trifft sie sich gern mit ihren Freunden, zudem ist sie künstlerisch tätig: Sie malt, zeichnet und bastelt. Wie Martin von Aspern erklärte, sucht das Jugendzentrum nun einen neuen FsJler. Die Kontaktaufnahme mit der Einrichtung ist unter der Rufnummer (0 41 23) 92 16 18. Die eMail-Adresse lautet: jukids@gmx.de.

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