Barmstedt : Feuer: Kripo schließt Brandstiftung aus

Am 13. Mai zerstörte ein Feuer den Papiergroßhandel.
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Am 13. Mai zerstörte ein Feuer den Papiergroßhandel.

Barmstedt: Ursache für Brand im Papiergroßhandel offenbar technischer Defekt

shz.de von
28. Juni 2014, 10:30 Uhr

Das Feuer, das am 13. Mai im Barmstedter Papiergroßhandel Schmidt an der Gebrüderstraße gewütet hat, ist offenbar durch einen technischen Defekt entstanden. Davon gehen die Ermittler der Kripo Elmshorn „auch nach den Laborergebnissen aus“, teilte Polizeisprecherin Sandra Mohr gestern mit. Die Ermittlungen seien damit „weitestgehend abgeschlossen“; Hinweise auf Brandstiftung lägen nicht vor. An der Brandstelle waren auch Sachverständige des Landeskriminalamts und Brandmittelspürhunde im Einsatz.

Das Feuer war gegen 16.45 Uhr im Deckenbereich des vorderen Gebäudetrakts ausgebrochen und hatte sich rasend schnell ausgebreitet. Etwa 130 Einsatzkräfte aus Barmstedt und den Umlandgemeinden hatten bis in den späten Abend hinein gegen den Brand gekämpft. Sie konnten ein Übergreifen auf die Lagerhallen verhindern, der gesamte vordere Trakt des Gebäudes wurde jedoch zerstört. Die Polizei geht von einem Schaden von mindestens 500 000 Euro aus.

Abriss? Sanierung? Was mit dem Gebäudekomplex passieren wird, ist unklar. „Wir wissen es noch nicht“, sagte Eigentümer Roland Schmidt gestern. Der Verwaltungstrakt sei jedenfalls nach wie vor nicht nutzbar. Das Grundstück war einst begehrt: Die Stadt hatte Pläne, dort unter anderem einen Supermarkt anzusiedeln. Doch nach Informationen unserer Zeitung gab es Differenzen bezüglich des Kaufpreises.

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