Galerie III : Faszinierende Gesichter im Licht

Sorgten für einen unterhaltsamen „Kultur-Nachmittag“ auf der Schlossinsel (von links): Alessandro Serafini, Oliver Rau, Maria Livaschnikova und Karin Weißenbacher.
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Sorgten für einen unterhaltsamen „Kultur-Nachmittag“ auf der Schlossinsel (von links): Alessandro Serafini, Oliver Rau, Maria Livaschnikova und Karin Weißenbacher.

Alessandro Serafini eröffnet seine Ausstellung auf der Rantzauer Schlossinsel.

shz.de von
05. Mai 2014, 12:00 Uhr

Barmstedt | Mit einem unterhaltsamen „Kultur-Nachmittag“ ist in der Galerie Atelier III am vergangenen Sonnabend die nächste sehenswerte Kunstausstellung auf der Rantzauer Schlossinsel eröffnet worden. Unter dem Titel „Das Gesicht im Licht“ werden dort 14 Arbeiten von Alessandro Serafini gezeigt. Der Beginn der Vernissage, zu der zahlreiche Kunstfreunde aus der Stadt und Umgebung gekommen waren, verzögerte sich zwar, weil der Künstler nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte – er steckte im Stau –, doch die Zeit bis zu seiner Ankunft wurde kurzweilig überbrückt.

Barmstedts erster Stadtrat Ernst-Reimer Saß referierte spontan ein wenig über die Historie der Schlossinsel, wofür er von den Anwesenden viel Applaus erhielt. Doch dann war es soweit: Alessandro Serafini war da, und das Programm des Nachmittags konnte starten. Die folgenden Ansprachen von Saß, dem Kreispräsidenten Burkhard Tiemann, der ersten Vorsitzenden des Kreiskulturverbands Pinneberg, Elke Ferro-Goldstein, und der Galeristin Karin Weißenbacher wurden umrahmt von exzellenten musikalischen Darbietungen. Maria Livaschnikova (Klavier) und Oliver Rau, Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Violine), ließen mehrere Stücke aus der Klassik erklingen (darunter Kompositionen von Monti, Faure und Sarasate) – dramaturgisch sehr gut ausgewählt und passend zu den Bildern des Künstlers, die im Mittelpunkt des Nachmittags standen.

Karin Weißenbacher, die Serafini 2013 während einer Ausstellung in Reinbek kennengelernt hatte, unterstrich diese Empfindung. Sie betonte gegenüber den Anwesenden, dass Serafinis Arbeiten „sehr spannend“ und „ästhetisch“ seien und dem Auge des Betrachters regelrecht schmeicheln würden. „Unterschiedliches Licht ergießt sich auf idealisierte Gesichtslandschaften“, so Weißenbacher – und diese werden gezeigt als faszinierende Frontale, Profile und Halbprofilansichten in unterschiedlichen Größen.

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