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Nabu Barmstedt : Fast 500 Stunden für die Natur - eine Bilanz

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nabu Barmstedt war auch im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv. Zweiter Vorsitzender Hans-Jürgen Raddatz einstimmig im Amt bestätigt.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Nabu Barmstedt am Wochenende im Waldrestaurant „Zum Pilz“ – seit langen Jahren Vereinslokal der engagierten Naturschützer. Die Tagesordnung, die es an diesem Abend abzuhandeln galt, war umfangreich und umfasste die Jahresberichte des Führungsduos, Wahlen und Ehrungen sowie zum Schluss ein Referat über den Habicht – Vogel des Jahres 2015.

Der Nabu Barmstedt zählte im November 281 Mitglieder – „mit steigender Tendenz“ wie der Vorsitzende Hans-Peter Lohmann feststellte, der in seinem Referat noch einmal die wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten 2014 Revue passieren ließ. So erinnerte er an die durchweg gut besuchten Vorträge des Nabu, an die von der Expertin Birgit Piepgras aus Klein Offenseth-Sparrieshoop geleitete Veranstaltung in der Reihe der Europäischen Nachtfalternächte im Schafstall sowie an verschiedene Radtouren in die Region.

Der Kreis Pinneberg weiß die Arbeit des Nabu Barmstedt zu schätzen. Ausdruck fand dies in einer Urkunde, die er dem Umweltschutzverein anlässlich seines 30-jährigen Bestehens verlieh. Der zweite Vorsitzende Hans-Jürgen Raddatz schilderte schwerpunktmäßig die Arbeitseinsätze, sprich: die praktische Arbeit des Nabu im vergangenen Jahr und unterfütterte sie mit einer entsprechenden Statistik. Diese belegt unter dem Stichwort „Praktischer Naturschutz“, dass 2014 insgesamt 493,5 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurden.

Die so genannte Hitliste des Nabu verrät, dass Raddatz, die Naju-Leiterin Katja Erber und der 1. Vorsitzende Hans-Peter Lohmann am fleißigsten waren. Wenn man die Arbeitsstunden für den Zeitraum von 1985 bis 2014 addiert, ergibt sich die Zahl von insgesamt 15748: Das ist mehr als bemerkenswert.

Nistkästen und Unterkünfte

Die vom Nabu betreuten Flächen umfassen 68,8 Hektar. Sieben Jungen und Mädchen wirken aktuell aktiv in der Naturschutzjugend (Naju) mit, die Katja Erber in einem Vortrag vorstellte. Sie baut Nistkästen für verschiedene Vogelarten, Unterkünfte für Insekten und hält sich ansonsten in der Natur auf.

Ihr Hauptbetreuungsgebiet liegt an der Heederbrooksbachwiese (beim Gymnasium), wo sie im September das geschnittene Mähgut wegräumt, um die vielen Tiere und Pflanzen zu erhalten. Die Brennnesselfläche vor dem Bach hat sie im Rahmen einer Fördermaßnahme und eines Wettbewerbs mit Weiden und Flatterulmen bepflanzt, damit sich dort einmal ein Auwald entwickeln kann. Seit letztem Jahr ist sie auch für die neu angelegte Streuobstwiese am Weidkamp zuständig.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Hans-Jürgen Raddatz einstimmig im Amt des zweiten Vorsitzenden bestätigt. Raddatz gehört seit 30 Jahren dem Naturschutzbund an – unter anderem in der Funktion des Ersten Vorsitzenden. In die Fußstapfen des ausgeschiedenen Schriftführers Roland Meurer trat Wolfgang Hermann aus Horst, während Erika Küttler weiterhin als Beisitzerin fungiert. Meurer, der vier Jahre lang vorbildlich die Aufgaben des Schriftführers erfüllte, erhielt zum Dank einen Buch-Gutschein.

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