Bevern : Fahrsport: Partnerschaft mit dem Pferd

Eine große Herausforderung für Ross und Reiter stellte der Hindernisparcours dar.
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Eine große Herausforderung für Ross und Reiter stellte der Hindernisparcours dar.

Auf dem Event in der Gemeinde wurde ordentlich Werbung für das Gespannfahren gemacht.

shz.de von
11. August 2014, 16:00 Uhr

Barmstedt | Das Wochenende stand in der Gemeinde Bevern im Zeichen des Fahrsports, der vor einigen Jahren in der Region Fuß gefasst hat. Bei guten Wetterbedingungen wurden auf dem weiträumigen Gelände der gastgebenden Familie Schlüter die Kreismeisterschaft des Reiterbundes Pinneberg und die Vereinsmeisterschaft der Ein- und Zwei-Spänner-Ponys und -Pferde der Fahrgemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg sowie das Jugendcup-Finale der Klasse A ausgetragen. Fahrsport-Anhänger aus Nah und Fern fanden sich auf dem Veranstaltungsgelände ein und ließen sich von den Wettbewerben begeistern. Ihnen bleibt das Sportevent noch lange in lebhafter Erinnerung: Es war ein Höhepunkt des Fahrsports – weit über die Grenzen der Region hinaus.

Anders als die klassischen Reitdisziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit ist das Gespannfahren der Inbegriff des Teamsports. Die Aktiven empfinden das nicht als erschwerenden Nachteil, sondern als wertvolle Chance – so auch beim Fahrturnier in Bevern, wo sich oft die gesamte Familie mit einspannen ließ. Entscheidend für ein erfolgreiches Abschneiden war das harmonische Miteinander von Mensch und Tier: Das galt selbstverständlich auch für die Kreismeisterschaft der Ponys und Pferde bei den Ein- und Zwei-Spännern. Sie bestand aus einzeln ausgefahrenen und entschiedenen Teilprüfungen: der Dressur, dem Hindernis-(Kegel)-fahren sowie dem Gelände. In der Dressur, um ein Beispiel herauszugreifen, wurde die Freiheit und Regelmäßigkeit der Gänge, Harmonie und Leichtigkeit der Bewegung, Durchlässigkeit, Schwung und korrekte Stellung der Pferde in der Bewegung und der Gehorsam gewertet. Am Ende des Wettbewerbs stand die Addition und die Ermittlung des jeweiligen Kreismeisters seiner Gespannart. Gleiches galt auch für die Vereinsmeister.

Das Fahrturnier bei Schlüter stellte, so kann man abschließend sagen, die beste Werbung für das Gespannfahren dar. Dieses ist heute keiner elitären Minderheit mehr vorbehalten, sondern quer durch alle Bevölkerungsschichten beliebt. Das ist nicht zuletzt auch ein Erfolg der Fahrgemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg, die es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Sport an der Basis und im Leistungsbereich zu fördern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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