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Aktionstag in Barmstedt : Fahrradtour mit Hindernissen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Veranstaltung der örtlichen Sportvereine stößt auf großen Zuspruch. Teilnehmer mussten nicht nur radeln.

Barmstedt | 64 Teilnehmer sind am Sonntagnachmittag bei der großen Familien-Fahrradtour mitgestrampelt, die die DLRG-Jugend Barmstedt, der SSV Rantzau, der BMTV, der FC Heede und die Tennisgemeinschaft Barmstedt organisiert hatten. Bei Sonnenschein startete die Tour vor dem Hallenbad. Auf der 15 Kilometer langen Strecke erwarteten die Radler fünf Spielestationen mit jeder Menge Aufgaben. Handys durften während der Rallye nicht benutzt werden. „So ist es fairer“, erklärte Daniela Kneipp (DLRG) und erinnerte daran, dass die Straßenverkehrsordnung auch für die Tour gelte.

Die Teilnehmer wurden in sechs Gruppen aufgeteilt. Am Start gab es für jede Gruppe eine Spaghetti-Nudel. Diese galt es möglichst unversehrt bis ins Ziel zu bringen. Letztlich wurden nicht die Schnellsten belohnt, sondern diejenigen, die die Aufgaben am besten gelöst hatten. So konnten alle in entspanntem Tempo fahren. Lediglich bei den Spielen wurde die Zeit gestoppt. Gestartet wurde mit Spielen auf der Badewiese am Rantzauer See. Beim Hindernishürdenlauf mit zusammengebundenen Beinen musste ein Parcours absolviert werden. „Das war cool“, fanden Nele Topp (10) und Berit Nerlich (9). Nasse Füße gab es, als es galt, in vier Minuten möglichst viel Wasser in einen Eimer zu füllen. Das Wasser durfte nur mit einem Schwamm aufgesogen werden. „Wir haben uns gut abgewechselt. Das Schwerste war der Weg über den Sand zum Eimer“, fand Kimberly Bornholdt.

Der älteste Teilnehmer war Heinz Schneimann (74), die jüngste die zweijährige Ida Marie. Sie fuhr allerdings nicht selbst, sondern saß bei ihrer Mutter Maria Thon hinten im Fahrradsitz. Es wurden für die Strecke nicht nur befahrene Wege genutzt: Ein Spiel fand im Wald in Voßloch statt. Dort hatten Margitta Bogdahn und Katrin Frank vom FC Heede 40 Gegenstände aus dem Haushalt aufgebaut. 30 Sekunden lang durften die Teilnehmer sich alles merken. Dann galt es, möglichst viele Dinge aufzuzählen. Die Gummistiefel-Weitwurf-Station betreuten Gerlinde und Stefan Bendix vom SSV Rantzau. Bei der Picknickpause in Sparrieshoop organisierten Daniela Kneipp, Laura Bilnik und Cevin Siepmann (alle DLRG) und die BMTV-ler Dirk Schätzke sowie Astrid und Torsten Streich zwei Spiele.

Auch das Allgemeinwissen war gefragt. 24 Fragen mussten gelöst werden, und es gab noch jede Menge Suchbilder mit auf den Weg, die auf der Tour gefunden werden mussten. Gegen 17 Uhr trudelten alle Teilnehmer wieder am See ein. Jeder erhielt eine Urkunde und konnte sich beim Grillen von den Strapazen erholen.

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