Schulausschusses in Hemdingen : Fahrplan zur Hemdinger Grundschule soll erweitert werden

Die Linie 6541 fährt statt derzeit dreimal pro Woche die Schule künftig an jedem Schultag an. Das entschied der Schulausschuss.
Die Linie 6541 fährt statt derzeit dreimal pro Woche die Schule künftig an jedem Schultag an. Das entschied der Schulausschuss.

Linie 6541 fährt häufiger zur Schule. Schul-Anbau für dritte Krippengruppe.

shz.de von
10. Juli 2015, 16:00 Uhr

Hemdingen | Der Linienfahrplan der Linie 6541 mit Haltepunkt Hemdinger Schule wird ab dem kommenden Schuljahr erweitert. Das beschlossen die Mitglieder des Schulausschusses für die Grundschule Hemdingen in den am Mittwochabend. Der Bus fährt die Schule statt bislang dreimal pro Woche künftig an jedem Schultag zur zweiten Stunde an. Schulleiterin Regina Knösel hatte um eine Anpassung an den Unterrichtsplan gebeten. „Mehr Leistung kostet mehr Geld“, so der Vorsitzende Reimer Offermann. 2015 werden zusätzlich 300 Euro fällig, ganzjährig kostet die Entscheidung die Gemeinden 1000 Euro mehr.

Auch die Busfahrten von der Schule zum Schwimmunterricht nach Barmstedt und zurück ändern sich. Der vorgegebene Fahrplan durch den VHH führte zu unbefriedigenden kurzen Schwimmzeiten. Beschlossen wurde, ein Privatunternehmen zu engagieren, um die Schwimmzeiten zu verlängern. „Dadurch können die Schwimm-Unterrichtsstunden voll ausgenutzt werden“, so Knösel. Die Mehrkosten belaufen sich auf 500 Euro für 2015 und auf 1200 Euro für 2016.

Ein Anbau an der Grundschule für eine dritte Krippengruppe mit zehn Plätzen im Kindergarten wird nötig, dafür erging ein Grundsatzbeschluss. „Wir müssen die Plätze bereithalten, damit auch keine Lücke entsteht“, so Offermann. „Wer sein Kind hier in die Krippe gibt, lässt es auch im Kindergarten und in der Schule“, sagte er weiter. Ganz abgesehen davon, dass die Bereitstellung von Krippenplätze gesetzlich vorgeschrieben sein, müsse die Gemeinde auch mehr Geld bezahlen, wenn Kinder auswärtig untergebracht würden.

75 Prozent vom Bund

Die Gesamtkosten für den Anbau belaufen sich auf 180.000 Euro. Davon übernimmt der Bund 75 Prozent der Kosten, der Kreis schießt 1500 Euro pro Platz dazu. „Für die Gemeinden bleiben 30.000 Euro“, rechnete Offermann vor. Allerdings erhöhten sich langfristig die Betriebskosten für die Gemeinden. „Da halten sich Bund und Kreis diskret zurück“, kritisierte er.

Die Betreute Grundschule Mauseloch benötigt mehr Räumlichkeiten. In den Spitzenzeiten zwischen 12 und 14 Uhr sei der vorhandene Raum am Schulgebäude zu eng, hieß es. Auch hier erging ein Grundsatzbeschluss, die nicht mehr benötigte Druckerei im ersten Stock des Gebäudes für das Mauseloch umzubauen. Dem Wunsch der Mauseloch-Betreuer, Schulräume neben der Mauseloch-Unterkunft zu erhalten, konnte nicht entsprochen werden. „Wir können keinen Raum entbehren“, so Knösel. Zwar werde im neuen Schuljahr ein einzügiger Jahrgang eingeschult, aber „bis 2017/18 rechnen wir mit einer Zweizügigkeit“, berichtete sie.

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