In der kommunalen Halle : Facettenreiche Kunst aus der Region

Freuen sich auf den Ausstellungsstart: Freddy Rode (v. l.), Karin Bergmann-Rode, Erika Appelhoff, Lilli Mrowka und Miriam Lüder.
Freuen sich auf den Ausstellungsstart: Freddy Rode (v. l.), Karin Bergmann-Rode, Erika Appelhoff, Lilli Mrowka und Miriam Lüder.

Ausstellung mit beeindruckenden Werken von Malschülerinnen des Barmstedter Künstlers Freddy Rode.

shz.de von
22. März 2017, 10:00 Uhr

Barmstedt | Der Countdown läuft: Am Sonntag, 2. April, wird um 11 Uhr in der Kommunalen Halle des Rathauses in Barmstedt, Am Markt 1, eine überaus bemerkenswerte Ausstellung mit Werken von künstlerischen Talenten aus der Region – aus Barmstedt, Lutzhorn und Quickborn – gestartet. Es handelt sich dabei um Malschülerinnen des bekannten Barmstedter Künstlers Freddy Rode. Es ist die zweite Ausstellung dieser Art, und so sind folgerichtig zwei der Künstlerinnen auch bereits zu zweiten Mal dabei: Suheyla Uhr und Miriam Lüder. Außerdem werden Erika Appelhoff, Karin Bergmann-Rode und Lilli Mrowka mehrere Exponate beisteuern.

Im Detail: Erika Appelhoff wird Acrylmalerei präsentieren, wobei einschmeichelnde Motive mit weicher Farbgebung, die jeweils eine bestimmte Stimmung einfangen und weiterzugeben versuchen, von ihr bevorzugt werden. Ebenfalls mit Acrylfarben arbeitet auch Karin Bergmann-Rode. Ihre Motive sind vielfältig: Sie entspringen Reiseeindrücken und der eigenen poesienahen Fantasie, wobei sie Grau- und Blautöne favorisiert. Miriam Lüder malt mit Ölfarben und ist schon seit einigen Jahren Schülerin von Freddy Rode. So vielfältig wie ihr Eindrücke als Gymnasiastin täglich zufliegen, so vielfältig sind auch ihre Motive. Sie bevorzugt die satten Farben, die sie meist mit großzügiger Pinselführung aufträgt.

Lilli Mrowka ist dagegen noch nicht so lange in der Schülerinnenrunde. Sie begann mit der Ölmalerei, wechselte aber schnell zur Aquarelltechnik. In dieser Maltechnik ist, wie in den anderen Techniken auch, Disziplin, aber mehr noch exaktes Arbeiten gefragt. Fehler werden nicht verziehen, jeder Pinselstrich, jede Farbgebung muss sitzen – für Lilli Mrowka kein Problem.

Suheyla Uhr begann ebenfalls mit der Ölmalerei, wechselte dann aber zum Zeichnen über. Ihre derzeit beste Bleistiftzeichnung zeigt einen Wolfskopf, der auch in der Ausstellung zu sehen sein wird. Das Bild ist aber nicht verkäuflich, da die Bindung der Künstlerin zu ihrem Werk noch zu eng ist. Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage, bei der Freddy Rode die Laudatio halten wird, und endet am 28. April. Die Besuchszeiten richten sich in der Woche nach den bekannten Öffnungszeiten der im Barmstedter Rathaus ansässigen Ämter. An den Wochenenden ist die Ausstellung von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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