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Barmstedts Baustellen? : „Es hat sich alles zurechtgeruckelt“

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Parkplatzmangel: An Norder-, Schul- und Chemnitzstraße wird gearbeitet

Wie sollen wir unseren Müll entsorgen? Wo können wir noch parken? Diese und ähnliche Fragen hatten viele Anwohner der Norderstraße in Anbetracht der umfangreichen, monatelangen Arbeiten beschäftigt, die in ihrer Straße geplant waren (wir berichteten). Seit April ist die Straße tatsächlich eine einzige Baustelle, „aber es hat sich alles zurechtgeruckelt“, wie Dirk Rennekamp (Verwaltung) auf Anfrage unserer Zeitung berichtete. „Die Anwohner scheinen mit den Umständen klarzukommen und sind mit den sichtbaren Fortschritten zufrieden.“ Die Baufirmen hätten versucht, jedem so lange wie möglich die Zufahrt zu seinem Haus zu ermöglichen, „und zu Fuß und mit dem Rad kann man natürlich sowieso jederzeit durch“, so Rennekamp.

Auch die extra eingerichtete Umleitung über die Düsterlohe und ein privates Grundstück funktioniert laut Rennekamp gut. „Es gab nur einmal Beschwerden wegen Metall im Belag, aber die Firma hat das sofort behoben.“ Allzu sehr sollte sich aber keiner an den Weg gewöhnen: „Er wird nach dem Ende der Arbeiten zurückgebaut“, sagte Rennekamp. Was voraussichtlich im Oktober der Fall sein werde. Der Abwasserzweckverband (azv) geht von Mitte November aus. Während Stadt und Stadtwerke die Fahrbahn, Gas-, Strom- und Wasserleitungen sanieren, erneuert der azv den Regenwasserkanal.

Durch die Bündelung der Arbeiten „wollen wir vermeiden, dass eine Straße mehrfach hintereinander aufgerissen und die Anwohner unnötig belästigt werden“, erklärt azv-Projektleiter Jan Rogge. Genau das befürchtet eine Anwohnerin der Chemnitzstraße, wo der azv seit Mittwoch den Regenwasserkanal erneuert (wir berichteten). „Jetzt wird nur ein Kanal saniert. Aber der Schmutzwasserkanal ist auch schon über 40 Jahre alt. Da haben wir in drei Jahren wieder eine aufgerissene Straße“, sagt die Anwohnerin – und fügt an: „Wenn jemand sein Haus renoviert, macht er doch die alten Fußleisten gleich mit, auch wenn die noch halbwegs passabel aussehen.“ Der azv habe das komplette Kanalnetz in Barmstedt untersucht, sagte Pressesprecherin Miriam Fehsenfeld dazu auf Anfrage unserer Zeitung. „Offenbar war der Schmutzwasserkanal in Ordnung und auch nicht zu befürchten, dass er in nächster Zeit saniert werden muss.“

Barmstedts dritte große Baustelle betrifft die rund 1000 Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule und ihre Lehrer: Seit den Sommerferien hat sich die Schulstraße in eine Sandpiste verwandelt. „Auch hier liegen wir im Zeitplan und gehen davon aus, dass die Arbeiten Mitte Oktober beendet sind“, so Rennekamp. Anschließend soll es allerdings mit den Nebenflächen weitergehen: Dann werden die Parkplätze ausgebaut und der Spielplatz verlegt.

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erstellt am 24.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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