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Abiturfeier in Barmstedt : Erstmal die Welt erkunden

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Schüler des Barmstedter Gymnasiums wollen studieren, reisen, arbeiten – und dabei ihren Traumberuf finden.

Barmstedt | Es ist geschafft: Gestern haben 75 Schüler des Barmstedter Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse erhalten. Eine Frage zog sich durch die feierliche Verabschiedung in der Sporthalle und wurde in allen Reden aufgegriffen: Was kommt jetzt? Wie geht das Leben ohne Schule weiter? Welchen Berufsweg wollen die frisch gebackenen Abiturienten einschlagen?

„Ich werde jetzt Innenarchitektur studieren“, sagte Jane Glißmann voller Überzeugung. Die wurde geringer bei der Frage nach dem Warum. „Ich finde das interessant, und meine Freunde und meine Familie haben es mir geraten“, sagte sie. Der Studienort stehe schon fest: Hannover.

Deutlich weiter als ins benachbarte Niedersachsen zieht es Julia Neumann. „Ich will nach Südostasien zum Reisen und Arbeiten.“ Thailand sei das erste Ziel. Myanmar und Laos stehen auf dem Reiseplan. „Ich will das etwa vier, fünf Monate machen“, so Neumann. Und danach? Studium? Ausbildung? „Danach will ich vielleicht noch nach Australien“, sagte sie lachend. „Das steht aber noch nicht fest.“

Ans entgegengesetzte Ende der Welt zieht es Leonie Hentzgen: Sie wird ins kanadische Toronto fliegen. „Ich werde dort sechs Monate als Au-Pair arbeiten. Vielleicht auch länger“, sagte sie. Das Land kennen und die Sprache lernen, seien ihre Ziele – und etwas für die Zeit danach zu finden. „Was ich machen will, weiß ich noch nicht genau“, so Hentzgen.

Auch Ronja Pein zieht es nach Nordamerika. Im April hatte sie die Familie kennengelernt, bei der sie mindestens 13    Monate als Au-Pair in Kalifornien leben will. „Vielleicht werden es auch zwei Jahre“, sagte sie. Anschließend könne sie sich ein Studium der Kulturwissenschaften vorstellen. „Bis dahin kann sich aber noch so viel ändern.“

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