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Breitbandausbau in Hörnerkirchen : Erste Häuser sind bereits am Netz

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Breibandausbau im Amtsbezirk schreitet schnell voran.

Westerhorn | Baugebiete, der Breitbandausbau sowie die Flüchtlingssituation im Amtsbezirk Hörnerkirchen waren die bestimmenden Themen während der jüngsten Sitzung der Westerhorner Gemeindevertreter. Der Ausbau des schnellen Internets liege „in den letzten Zügen“, sagte Bürgermeister und Amtsvorsteher Bernd Reimers. Die meisten Hausanschlüsse seien inzwischen fertiggestellt, in circa zwei Wochen sollen die Auffahrten asphaltiert und Restschäden behoben werden. Vor allem in Osterhorn und Bokelseß seien die ersten Kunden „schon am Netz“. „Alle sind von der Geschwindigkeit begeistert“, so Reimers. Und auch finanziell laufe bislang alles wie geplant.

Weit weniger Planungssicherheit gibt es in der Flüchtlingsfrage. „Die Zahlen steigen fast täglich“, sagte Reimers. Gerade erst habe das Amt eine Immobilie gekauft, um zehn bis zwölf weitere Neuankömmlinge unterbringen zu können. Weiterer Wohnraum werde nach wie vor gesucht. Ein großes Lob sprach Westerhorns Bürgermeister „seinen“ Bürgern für die Unterstützung aus: „Mein Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern.“

Weit weniger begeistert ist Reimers über die Bauarbeiten der Bahn entlang des Westerhorner Bahnüberganges. „Momentan wird die Schrankenanlage aufgebaut“, fasste er die aktuelle Lage zusammen, um gleich noch anzumerken: „Ich bin gespannt, wann die Arbeiten fertig sein werden.“ Nicht nur die jüngste Umleitung bezeichnete er als „katastrophal“. Aber „offenbar kann sich die Bahn ja alles erlauben“, kritisierte Reimers das Unternehmen.

Weil die bislang ausgewiesenen Bauplätze in Westerhorn rar werden, will die Gemeinde nun eine bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche in Wohnbebauung umwandeln. Auf dem 0,45 Hektar großen Areal entlang der Dorfstraße westlich der Straße „Im Hufeisen“ und südlich des Birkenweges/Heßberg sollen Stadthäuser entstehen. Apropos Bebauung: Eine Bitte hat Bürgermeister Reimers noch an die Westerhorner: „Es ist Herbstzeit. Bitte denken Sie an das Zurückschneiden von Hecken und Büschen.“

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