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Vier Wehren im Einsatz : Erfolgreiche Übung in Langeln

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Verkehrsunfall und Brand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb: Vier Wehren üben an der Dorfstraße für den Ernstfall.

Großalarm für Freiwilligen Feuerwehren von Langeln, Heede, Hemdingen und Bilsen: An der Dorfstraße in Langeln brennt es in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Zudem hat sich direkt vor dem Hof ein Verkehrsunfall ereignet. Ein weinroter Audi ist mit einem Traktor samt Anhänger zusammengestoßen. Mit diesem Szenario waren die mehr als 70 Brandbekämpfer vor Kurzem während ihrer Jahreshauptübung konfrontiert. Konzipiert worden war der Einsatz von Christoph Kühl und Patrick Kühn aus Langeln.

Gegen 19.30 Uhr ertönte die Sirene im Dorf, schon nach wenigen Minuten waren alle Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Die Barmstedter Feuerwehr hatte zudem ihren Einsatzleitwagen zur Verfügung gestellt. „Auf dem Heuboden ist eine Person unter einem Förderband eingeklemmt und muss über eine Leiter vom Hof aus geborgen werden“, so Einsatzleiter Manfred Müller von der Langelner Feuerwehr. In der verrauchten Diele würde sich eine unbekannte Anzahl von Personen aufhalten. „Und bei dem Verkehrsunfall ist ein Mensch eingeklemmt worden.“ Die verschiedenen Aufgaben würden auf die vier Wehren verteilt werden, so Müller. Die Langelner Wehr übernehme unter anderem den Löscheinsatz am Hof, die Hemdinger Wehr – die unter anderem mit ihrem neuem Löschfahrzeug vor Ort war – arbeite den Unfall ab, und die Feuerwehr Heede kümmere sich um die eingeklemmte Person auf dem Heuboden, während die Feuerwehr Bilsen die verrauchte Diele nach vermissten Personen – gespielt von der Jugendfeuerwehr – absuche. „Bilsen legt außerdem eine Schlauchlei  tung, um weitere Gebäude gegen Funkenflug zu schützen“, so Müller.

Die größten Herausforderungen des Einsatzes: Gerade für die Aufgabe der Heeder Wehr seien viele Einsatzkräfte notwendig, erläuterte der Einsatzleiter Müller. Und auch das Absuchen der verrauchten Diele sei schwierig. „Man sieht wirklich gar nichts“, so Müller. „Man muss alles ertasten. Eine Wärmebildkamera habe man zur Unterstützung dabei. „Probleme erkennen wir dann während der Akti  on“, sagte der Einsatzleiter.

Mit dem Ablauf der Übung war Müller zufrieden: „So, wie ich das gesehen habe, waren alle Wehren zufrieden“, berichtete er. „Das Funken hat gut geklappt. Und auch die Selbstständigkeit funktioniert hervorragend“, sagte er.

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erstellt am 10.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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