Kulturschusterei Barmstedt : Erfolg nach dem Hilferuf: Die „Retter-Brillen” sind heiß begehrt

Kaum angekündigt, schon vergriffen: die Solidaritäts-Brillen.

Kaum angekündigt, schon vergriffen: die Solidaritäts-Brillen.

Betreiber Matthias Grütz ist angesichts der großen Hilfsbereitschaft begeistert: „Ihr seid der Wahnsinn.”

Avatar_shz von
02. April 2020, 17:00 Uhr

Barmstedt | Im Interview mit shz.de hatte Matthias Grütz, Chef der Kulturschusterei, sie angekündigt: die „Retter-Brillen“.

Die Botschaft dahinter formulierte er so: „Ihr schützt die KuSchu vor dem Aus – und die KuSchu schützt euch vor den UV-Strahlen!“ Denn in dem seit Mitte März geschlossenen Veranstaltungshaus drohen die Lichter komplett auszugehen. Schließlich müssten auch ohne Auftritte die laufenden Kosten bezahlt werden.

Schon 180 Brillen verkauft

Und jetzt, nur wenige Tage nach dem Interview: 180 der Brillen wurden verkauft, 50 Exemplare schon ausgeliefert. Dazu kommen 20 Gutscheine, die gekauft wurden. Jetzt wartet Grütz auf die nächste Lieferung der „Retter-Brillen“, denn die Solidarität der Barmstedter mit „ihrer“ KuSchu sei groß.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in unserem Liveticker und auf der Dossierseite shz.de/corona.

„Ihr seid der Wahnsinn. Ihr seid Kulturgüter erster Klasse. Danke an euch alle“, sagt Grütz begeistert – und bittet alle Besteller um Geduld, bis sie ihre Brillen bekommen können. Sie sind zum Preis von jeweils mindestens fünf Euro über die Homepage der Kulturschusterei zu bestellen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen