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Barmstedter Zeitung

22. Oktober 2017 | 20:19 Uhr

Langeln : Erfolg für das neue Hexenfest

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nach vielen schlecht besuchten Veranstaltungen zeigt die neue Idee Erfolg. Zahlreiche Besucher feiern mit Umzug und Musik.

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Langeln | Wer bisher an der Existenz von Hexen, Zauberern und Magiern zweifelte, der wurde in Langeln am Freitagabend, als der Mond hinter dunklen Wolken hervorkam, eines Besseren belehrt. Aus allen Himmelrichtungen strömten die gruseligen Gestalten herbei, um sich am Gemeindezentrum zu versammeln. Einige kleine Hexen mit großen schwarzen Hüten und ungebremstem Bewegungsdrang begannen sofort zur Musik zu tanzen, die Klaus Mersebrock, Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses – und vielleicht auch ein verkappter Magier? – aufgelegt hatte. Er begrüßte die Anwesenden und drückte seine Freude darüber aus, dass so viele zum Hexenfest erschienen waren: Das grenze an Zauberei.

Mit einem Lichtbildervortrag führte Mersebrock die Besucher in die magische Welt ein, die von Hexen, Elfen und allerlei Volk bevölkert ist, das man tagsüber nicht zu sehen bekommt. Auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr konnten sich der Magie des Abends nicht entziehen: Mit brennenden Fackeln versehen, führten sie den Zug an, der sich durch die spärlich erleuchtete Dunkelheit zum Hexenwald bewegte. Dort wurde an vorgeheizten Kesseln ordentlich geschlemmt. Als sich alle wieder auf den Heimweg begaben, war die Luft voll von Spuk – jedenfalls für die Fantasiebegabten. Und davon scheint es ja in Langeln viele zu geben.

Das vom Sport- und Kulturausschuss organisierte Hexenfest stellte eine Premiere dar. Den Hintergrund bildete der Umstand, dass viele öffentliche Events in Langeln nur mäßig besucht waren. Der Erfolg des Hexenfests scheint dem Bemühen des Gremiums recht zu geben und frischen Wind in die Veranstaltungsszene der Gemeinde zu bringen. „Wir können jetzt feststellen, dass das zarte Pflänzchen, das wir hochgepäppelt haben, allmählich wächst und gedeiht“, stellte Mersebrock fest. Er war die treibende Kraft, das traditionelle, zusehends an Zugkraft verlierende Veranstaltungsprogramm umzukrempeln und neue Schwerpunkte zu setzen. So wurde aus dem Kinder- und Dorffest ein reines Vergnügen für den Nachwuchs. Neu war die Idee, ein Straßenfest zu veranstalten, das in diesem Jahr aber noch nicht verwirklicht werden konnte. Ganz vorn in der Rangliste der am besten besuchten Veranstaltungen zählten ein Nordkorea-Vortrag und eine gemeinsame Fahrt zu einem Konzert nach Kaltenkirchen. „Im nächsten Jahr sollen die Jugendlichen verstärkt angesprochen werden“, verspricht Mersebrock.

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