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Barmstedter Zeitung

18. Dezember 2017 | 22:08 Uhr

Er ist neuer Chef der Lebensretter

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Jörg Meyer hat den Vorsitz von Brande-Hörnerkirchens DLRG übernommen / 49-Jähriger ist Nachfolger von Harald Jonescheit

Erst seit 2013 ist Jörg Meyer DLRG-Mitglied. Zwei Jahre später übernahm er bereits den Posten als zweiter DLRG-Vorsitzender in Hörnerkirchen. Seit der jüngsten Mitgliederversammlung ist er der neue Chef der Lebensretter. Meyer ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater eines 13-jährigen Sohnes. „Es hat sich einfach so ergeben“, erklärt er sein neues Ehrenamt. Meyer tritt dabei in die Fußstapfen von Harald Jonescheit, der nach 15 Jahren an der Vereinsspitze abtrat, und der bei Hökis DLRG omnipräsent war.

Jörg Meyers Frau Anja ist seit vielen Jahren in der DLRG aktiv und steht derzeit als technische Leiterin auch an vorderster Front. Der 49-Jährige weiß also recht gut, auf was er sich eingelassen hat. 188 Mitglieder zählt die DLRG Hörnerkirchen zurzeit, die meisten davon sind allerdings Kinder und Jugendliche, die „nur“ die Schwimmangebote nutzen. Der Verlust des Bokeler Sees als Bade- und Wachrevier ist inzwischen – erstaunlich reibungslos – überwunden worden. Ein neuer Bus konnte angeschafft werden, und das neue DLRG-Quartier im Schultrakt ist längst zur neuen Heimat geworden. „Wir befinden uns in einem angenehm ruhigen Fahrwasser“, würdigt Meyer auch die Leistung seines Vorgängers.

Meyer ist gebürtiger Hamburger und zog 1998 nach Hörnerkirchen. „Zum einen ist es ruhiger hier, zum anderen sind die Mieten natürlich deutlich niedriger“, erklärt er. Inzwischen haben Meyer und seine Familie ein eigenes Haus bezogen. Der Projektleiter für elektronische Sicherheitstechnik pendelt jeden Tag nach Elmshorn zur Arbeit, wo er sich um gewerbliche Sicherheitsanlagen kümmert. Große Änderungen in der DLRG-Arbeit plant er nicht. „Wir müssen nur sehen, dass wir die Kinder möglichst auch als Jugendliche bei uns behalten“, sagt er. Das sei „eine schwierige Aufgabe“, für die es kein Patentrezept gebe.

Zu den Schwerpunkten der DLRG Höki gehören auch zukünftig die Jugendarbeit und „Ausbilder auszubilden“. Die meisten Kurse hierfür fänden im Stützpunkt der Landes-Lebensretter in Eckernförde statt. Doch der Aufwand lohne sich, wie die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Hörnerkirchen beweise. Auch Meyers Sohn ist mit seinen 13 Jahren schon seit langem im Helferteam aktiv. Die DLRG als Familiensache, wenn man so will. „Daran kann man auch sehen, dass wir uns hier wohlfühlen“, betont der neue DLRG-Vorsitzende.

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