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Barmstedter Zeitung

17. Dezember 2017 | 05:37 Uhr

Ellerhooper Wehr muss häufiger ausrücken

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Brandbekämpfer verzeichnen elf Einsätze im Jahr 2015 , davon acht Löscheinsätze / Neues Feuerwehrauto für 2017 geplant

Mehr Brände als in den Jahren zuvor hat die Ellerhooper Feuerwehr 2015 gelöscht. „Wir sind elf Mal ausgerückt, davon zu acht Löscheinsätzen“, sagte Wehrführer Michael Graumann vor Kurzem während der Jahreshauptversammlung im Multifunktionszentrum. Im Jahr 2014 waren es acht Einsätze gewesen.

Bei einem Großbrand im Oktober seien 220    Feuerwehrleute aus verschiedenen Wehren, Polizei, Rettungsdienst und technische Einsatzleitung vom Kreis vor Ort gewesen. Eine Lagerhalle war in Flammen aufgegangen. Diese hatten auch auf ein angrenzendes Tanzstudio übergegriffen. „Unser Kreisbrandmeister Frank Homrich und sein Stellvertreter Stefan Mohr waren mir eine große Unterstützung“, so Graumann. „Besonders bei diesem Großeinsatz hat sich gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit der Wehren im Kreis Pinneberg funktioniert.“ Er lobte auch die Ehrenmitglieder Wilhelm Münster und Heinz Schachtebeck, die sofort an den Brandort geeilt waren und die Kameraden mit Kaffee und weiteren Getränken versorgt hatten.

Ein Einsatz sei besonders kurios gewesen, so Graumann. Ein Bürger habe nachts ein Feuer am Wegesrand gemeldet. Die Wehr habe verzweifelt das Feuer gesucht, bis der besagte Bürger ihnen die kleine, noch rauchende Brandstelle zeigte. „Wir waren doch etwas sprachlos“, so Graumann.

Zu den Einsätzen kamen drei große Übungen sowie 18    Innen- und Außendienste, Funkdienste mit Nachbarwehren und eine Auffrischung in Erster Hilfe. Etliche Lehrgänge wurden von den Feuerwehrleuten besucht. „Unser Ausbildungsstand in der Wehr ist sehr gut“, sagte Graumann, der auch die Ausstattung der Wehr lobte. „Sie wird noch besser, denn für 2017 ist ein neues LF10 geplant“, so Graumann. Am Gemeindeleben habe sich die Wehr mit verschiedenen Aktionen beteiligt. „Unsere erstmalige Fete in der Fahrzeughalle wird aufgrund der allgemeinen Begeisterung in diesem Jahr wiederholt“, sagte er.

In ihrem Grußwort erklärte Bürgermeisterin Wiebke Uhl: „Wir hören gern, dass die Gerätschaften sehr gepflegt werden, die die Gemeinde stellt.“ Sie bedankte sich für das große Engagement der Wehr. Amtsvorsteher Willi Hachmann ergänzte: „Der Einsatz bei dem Großbrand hat gezeigt, dass Ihr eine gute Ausbildung habt und die Ausrüstung stimmt.“ Olaf Kielmann von der Kreiswehr betonte, dass dringend Kreisausbilder gesucht würden. Fördervereinsvorsitzende Christiane Jorjan gab bekannt, dass der Verein während der fünf Jahre seines Bestehens 8000 Euro für die Jugendwehr ausgegeben habe.

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