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Kindergartenneubau : Ellerhoop muss weiter warten

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Noch keine Antwort auf Antrag für vorzeitigen Baubeginn. Die Gemeinde hofft auf die nächsten Wochen.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2017 | 18:30 Uhr

Der Kindergarten in der Gemeinde Ellerhoop ist mit 42 Kindern und zehn weiteren in der Krippe voll belegt. Es besteht – auch aufgrund eines großen Baugebiets – weiterer Bedarf an Kindergartenplätzen, der nur durch einen Neubau gedeckt werden kann. Die Genehmigung dazu liegt auch bereits seit geraumer Zeit vor, doch im Augenblick stagniert das Projekt, weil der Förderbescheid vom Kreis Pinneberg noch nicht eingetroffen ist. Um dennoch beginnen zu können, wurde ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt, „um zumindest mit der Ausschreibung einiger Gewerke beginnen zu können“, wie Bürgermeisterin Wiebke Uhl (Foto) berichtet. Aber auch dieser Antrag wurde noch nicht beantwortet. Einfach loslegen kann die Gemeinde nicht, denn das hätte möglicherweise zur Folge, dass die Fördermittel gestrichen werden – eine vertrackte Situation (wir berichteten). Mit diesem Thema befasste sich vor Kurzem der Ellerhooper Bau- und Planungsausschuss unter dem Vorsitz von Frank Möller (Foto). Dabei stand die Frage im Raum, wie lange man noch auf den Bewilligungsbescheid warten wolle. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns kein Zeitlimit setzen“, sagte Uhl. „Ich hoffe aber, dass Ende des alten oder Anfang des neuen Jahres der Bewilligungsbescheid eintrifft.“ Die Gemeinde sei aber entschlossen, den Kindergartenneubau auf jeden Fall zu realisieren, weil man ihn unbedingt benötige, fuhr sie fort. Ein Personalmangel beim Kreis Pinneberg könne zu Verzögerungen beim Bearbeitung von Anträgen führen, hieß es im Ausschuss.

Die Kosten für das Bauprojekt belaufen sich auf etwa eine Million Euro. Wenn es nach der Gemeinde geht, soll die Einweihung des neuen Gebäudes noch im August 2018 erfolgen. Bereits im Oktober hatte die Bürgermeisterin mitgeteilt, dass zusätzlich ein Arbeitskreis mit allen Projekt-Beteiligten ins Leben gerufen worden. Dort solle ein Plan B besprochen werden, falls der Kindergarten nicht rechtzeitig fertig werde.

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