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Tarifvertrag : Einigung im Barmstedter Stadtwerke-Streit

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Mitarbeiter der Vertriebsgesellschaft sollen nach Tarif bezahlt werden. Der Betriebsrat hätte sich weitergehende Regelung gewünscht.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Barmstedt | Aufatmen bei den Mitarbeitern der Barmstedter Stadtwerke: Die beiden Mitarbeiter der Vertriebsgesellschaft sollen in die Stadtwerke zurückgeführt und damit nach dem dort geltenden Tarifvertrag der Versorgungswirtschaft (TVV) bezahlt werden. Das hat der Hauptausschuss vor kurzem beschlossen – und damit dem monatelangen Streit zwischen Personalrat und Werkleitung ein Ende gesetzt.

„Wir freuen uns, dass endlich ein Kompromiss gefunden wurde“, sagte die Betriebsratsvorsitzende Silke Kruse im Gespräch mit der Barmstedter Zeitung. Die Rückführung zu den Stadtwerken sei „ein klares Signal von der Politik“ und zeige, dass der Widerstand sich gelohnt habe. Optimal wäre es aus Sicht des Betriebsrats allerdings, „den TVV auch auf die Vertriebsgesellschaft auszuweiten“. Zudem sei die Einigung noch nicht schriftlich fixiert – sprich, die Verträge müssten noch geändert werden. „Wir würden uns freuen, wenn das bald passiert“, sagte Kruse.

Werkleiter Fred Freyermuth erklärte, es liefen zurzeit Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern – rein formal müssen sie der Rückführung zustimmen –, „und wird sind dabei, die Verträge zu ändern“. Sobald es soweit sei, „ist die Problematik vom Tisch“. Mitarbeiter der Vertriebsgesellschaft wären dann nur noch Mareike Preuß und er selbst – so, wie es ursprünglich auch gedacht war. Sollten weitere Mitarbeiter eingestellt werden, bedürfe das der Zustimmung der Politik, sagte Kruse. Sofern sie aber ausschließlich Vertriebsaufgaben übernehmen, dürften sie auf Honorarbasis bezahlt werden. Die beiden jetzigen Mitarbeiter – eine in Barmstedt, eine in Lüneburg – betreffe das nicht, sagte Freyermuth. „Sie nehmen auch Sachbearbeitungstätigkeiten wahr.“

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