zur Navigation springen

Tag der offenen Tür : Einblicke ins neue Schulleben in Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium und die Grund- und Gemeinschaftsschule in Barmstedt öffneten ihre Türen für interessierte neue Schüler und Eltern.

barmstedt | „Hier ist es ja riesig, hier kann man sich ganz schön verlaufen.“ Leonie und Amelie, Viertklässler aus der Grundschule Bokholt-Hanredder, haben an der Informationsveranstaltung im Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium teilgenommen und den Tag der offenen Tür besucht. „Wir möchten in derselben Klasse im Gymnasium sein“, sind sie sich einig und staunten: In Zehnergruppen wurden die Kinder von freiwilligen Zwölftklässlern herumgeführt. Orientierungsstufenleiterin und Organisatorin Angela Kopp: „Wir haben diese getrennt geführte Form für Eltern- und Kindergruppen gewählt, damit wir allen gerecht werden und ihnen altersgerecht möglichst viel von der Schule zu zeigen.“

Wieso sich der Schokokuss aufbläht, erfuhren die Besucher im  Physikraum.
Wieso sich der Schokokuss aufbläht, erfuhren die Besucher im Physikraum. Foto: Helga Pergande

Die Eltern erhielten Einblicke in das Schulleben, bei ihren Kindern stand das Mitmachen in verschiedenen Fachrichtungen im Vordergrund. Annika Horstmann (12b) zeigte ihrer Gruppe, der auch Leonie und Amelie angehörten, etwa den Musikraum, wo Schüler mit ihnen einen rhythmischen und gestenreichen Sprechgesang einübten. Weiter ging es zum Computer- und danach Kunstraum, wo die Gruppe die Abklatschtechnik kennenlernte. Wie sich ein Schokokuss unter Luftentzug aufbläht, bestaunten sie im Physikraum. „Das ist toll hier“, sagten Hannes und Jule (beide 10) aus der Grundschule Hemdingen. Die kleinen Besucher erlebten danach einen Probeunterricht, während Eltern in der Mensa Fragen an Lehrer, Förderverein und Schulelternbeirat stellen konnten.

Auch die Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) in Barmstedt lud am Sonnabend Schulanfänger und Viertklässler zu einem Tag der offenen Tür ein. Für die zukünftigen Fünftklässler gab es einen Entdeckerpass, mit dem die Schüler die GGS auf eigene Faust erkunden konnten oder sie nahmen an einer Führung teil, wie sie die 14-jährige Aksa Arif anbot. Besonders großer Andrang war im Technikraum, denn dort gab es viel zu entdecken. Die Schüler interessierten sich besonders für den 3D-Drucker. „Was man am PC machen kann und was dann dabei am Drucker herauskommt ist für viele Schüler spannend“, erzählte Techniklehrer Roman Eichler.

Besonders der 3D-Drucker bekam bei den Schülern viel Aufmerksamkeit.
Besonders der 3D-Drucker bekam viel Aufmerksamkeit. Foto: Andrea Kuhnke

Bei den Naturwissenschaften ging es um die Milch. Marie Sophie Twisselmann (7. Klasse) zeigte jüngeren Schülern, wie man aus Milch Klebstoff herstellen kann. „Es ist einfach und geht schnell“, verriet sie. „Sie geben sich hier alle soviel Mühe“, meinte Daniela Porkert, deren Tochter Lea bald eingeschult wird.

Neben den Fächern Englisch und Französisch bietet die GGS seit vier Jahren auch Dänisch an. „Wir hoffen, dass es weiter angenommen wird“, sagte Dänischlehrerin Sandra Carstensen. In der Küche konnten Schüler Waffeln backen, in der Sporthalle an einem Parcours teilnehmen. In der Aula spielten Neuntklässler das Theaterstück „Aschenputtel“ und im Gebäude C stellten neunte Klassen Projektarbeiten vor. „Zu 99,5 Prozent werde ich auf diese Schule gehen“, verriet Leonie Jäger aus Klein Offenseth-Sparrieshoop.  

zur Startseite

von
erstellt am 20.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen