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Barmstedt : Einblick in die Welt der Jugendarbeit am Weltkindertag

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Zahlreiche Barmstedter Vereine und Organisationen präsentieren sich dem neugierigen Nachwuchs während des Weltkindertags.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Barmstedt | „Jedes Kind hat Rechte“ lautet das Motto des diesjährigen Weltkindertages, der in Barmstedt am Sonnabend und damit eine Woche nach den offiziellen Feiern veranstaltet wurde. Dabei ging es aber weniger um die Rechte von Kindern, als vielmehr um die Möglichkeit, Einblick in die Jugendarbeit verschiedener Organisationen zu nehmen. Ergänzt wurde der informative Teil der Veranstaltung auf dem Markt und in Teilen der Innenstadt durch verschiedene Vorführungen sowie Spiel- und Spaßaktionen.

Zahlreiche Besucher waren nach Barmstedt gekommen, um bei einem Rundgang das herrliche Wetter zu genießen. Viel Besuch bekamen die Malteser, die ein großes Zelt aufgeschlagen hatten, in dem sie Vorführungen zeigten. Der Barmstedter Feuerwehr-Nachwuchs simulierte die Wasserentnahme aus einem Teich sowie einen Löschangriff mit Schaum. Auf diese Art und Weise löschen die Brandbekämpfer zum Beispiel brennende Autos.

Das DLRG-Kindergarten-Team Barmstedt bot ein originelles Dosenwerfen an, bei dem die Treffsicherheit auf eine harte Probe gestellt wurde. Und es stellte sich bei den Frauen ein ungewöhnlicher Gast ein: der Seehund „Nobbi“: Er entwickelte sich schnell zum „Lieblingstier“ der Kinder. „Wir Teammitglieder besuchen die Kindergärten in der Region und klären den Nachwuchs unter anderem über Sicherheitsrisiken am Wasser auf“, so Gunda Bogdahn. Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund: Jährlich ertrinken bundesweit Kinder im Vorschulalter in Flüssen, Seen, Regentonnen, Gartenteichen oder sogar in der Regentonne.

Den Bereich „Sport“ vertraten auf dem Weltkindertag die BMTV-Schachgruppe, der Barmstedter Tennisverein, der SSV Rantzau und der FC Heede. Außerdem zeigte sich die Rasselbande zusammen mit der Jugendgruppe der Tüddel-Büddels. Und der Nachwuchs der Gemeinschaft in der Landeskirche, die evangelische Jugend stellten ihre Programme und Inhalte vor, das Jugendzentrum ihre Jugendarbeit.

Fortwährend umlagert war der Stand des örtlichen Kaninchen- sowie des Geflügelzuchtvereins. Ein Riesengaudi war – wie bereits am Tag der helfenden Hände – die Zehn-Meter-Rutsche des THW Barmstedt, auf der es in sausender Fahrt abwärts ging. Zu Spiel und Spaß lud die Spieliothek Barmstedt ein. Der zwölf Jahre alte Stefan aus Pinneberg, der mit seinen Eltern zu Besuch in Barmstedt war, konnte nicht genau sagen, was ihm am besten gefiel. „Eigentlich alles. Naja, vielleicht die Rutsche.“ Die sechsjährige Lucy konnte sich nicht von den Kaninchen losreißen. „Die sind so süß und haben so ein weiches Fell.“

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