Bokholt-Hanredder : Ein toller Tag für die ganze Familie

Gut in Form: Der Nachwuchs beim Elfmeterschießen.
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Gut in Form: Der Nachwuchs beim Elfmeterschießen.

Vosslocher Sportverein: Spieletag und Fußball-WM

shz.de von
23. Juni 2014, 12:30 Uhr

Wie in vielen anderen Orten in der Region wurde auch in der Gemeinde Bokholt-Hanredder für das jüngste WM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Ghana ein „Public Viewing“ organisiert – und zwar im „Bürgerhaus“ in der Sporthalle. Doch bevor das bunte wie lautstarke Spektakel gestartet wurde, hatten sich zahlreiche junge und ältere Fußball-Fans bereits Stunden vorher auf dem Areal rund um das Gemeindehaus eingefunden. Grund: Der Vosslocher Sportverein (VSV) hatte zu einem Tag mit „Spielen ohne Grenzen“ eingeladen.

Dem Aufruf wurde gefolgt: Trotz des zeitweise sehr windigen und eher ungemütlichen Wetters erschienen viele Vereinsmitglieder samt Familien, Freunden und Nachbarn, um an den Geschicklichkeitsspielen teilzunehmen oder zumindest als Zuschauer viel Spaß zu haben. Und den gab es in der Tat: Auf einem Parcours wurden acht Disziplinen abgefordert. Die Palette reichte dabei vom Sackhüpfen – bei dem laut Aussage der stellvertretenden Bürgermeisterin Karin Weihrauch-Lenz vor allem Bürgermeister Wolfgang Mohr eine „überaus beeindruckende Leistung“ bot – über Seilziehen, Rasen-Skilaufen und Elfmeterschießen bis hin zum Taschentuchwerfen.

Doch damit nicht genug: In der vor der WM-Übertragung noch leeren Sporthalle konnten die Besucher an einer Tombola teilnehmen, ihr Glück im Dosenwerfen probieren und Panini-Bilder tauschen. Im Eingangsbereich ermöglichte die Feuerwehr praktische Löschaktionen auf kleine Übungshäuschen.

Egal, ob als Zuschauer oder aktiver Teilnehmer der lustigen Aktivitäten: Die Stimmung war durchweg bei allen gut, und die Zeit bis zum Anpfiff des WM-Spiels verging wie im Fluge. Das einzige, was sich im Laufe des Abends wirklich spürbar steigerte, war der Lärmpegel. Von Beginn der Übertragung auf Großbildleinwand an entstand in der Bokholter Sporthalle – die mit rund 190 Personen gut gefüllt war –, regelrechte Stadionatmosphäre: Fahnen wurden geschwungen, Rasseln, Trommeln und Tröten eingesetzt. Allerdings wollte die Stimmung nicht so richtig hochkochen. Das lag allerdings am Spielverlauf. Dennoch feierten die Bokholter insgesamt einen tollen Familientag.

Jochen Lenz vom VSV stellte ein weiteres Public Viewing in Bokholt in Aussicht – sofern die deutsche Elf bis ins Viertelfinale vorrückt.

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