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FC Heede : „Ein kleiner, aber feiner Verein“

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In den vier Jahrzehnten seines Bestehens wandelte sich der FC Heede vom Fußballclub zu einem modernen Sportanbieter.

Heede | Die Zeiten ändern sich – und mit ihnen auch die Vereine. So wandelte sich der FC Heede, der ursprünglich als Fußballclub begann, zu einem modernen Sportanbieter. Es gelang ihm, im Schatten des übermächtigen BMTV zu überleben, mit dem er durchaus freundschaftlich verbunden ist, und kann nun auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Dass der Verein noch existiert und seine Mitglieder nicht längst zum BMTV übergelaufen sind, erklärt sich einerseits aus seinem attraktiven Sportangebot sowie seinen günstigen Beitragssätzen. Aber es scheint auch so zu sein, dass viele Heeder sich ihrem Verein verbunden fühlen und dazu beitragen wollen, sein Überleben zu sichern. „Wir sind klein, aber fein“, stellt Ernst-Martin Albrecht fest, der seit mehr als 20 Jahren die Geschicke des FC Heede leitet.

Das Sportangebot ist facettenreich und umfasst unter anderem Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Nordic-Walking, Fitness, Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche, Gymnastik für Frauen und – nicht zuletzt – Rhönradturnen. Diese Sparte ist besonders erfolgreich und hat bereits eine Reihe von Landesmeisterinnen und Vizemeister hervorgebracht: Darauf darf sich der kleine Verein etwas zugutehalten.

Einen bemerkenswerten Zulauf verzeichnete das Eltern-Kind-Turnen – insbesondere in diesem Jahr. Dadurch konnte auch der leichte Rückgang bei der Mitgliederzahl, die am 1. Januar 167 betrug, aufgefangen werden. Sie liegt jetzt bei 175. Selbstverständlich wird im Verein auch noch Fußball gespielt. Aber dabei stehen nicht mehr, wie in früheren Zeiten, Punkte und Pokale im Vordergrund, sondern der Spaß am Kicken: Jeden Sonnabend geht es in der Sporthalle Heederbrook dem Ball ans Leder. Erfreulich ist, ist, dass viele Kinder und Jugendliche dem Verein angehören: Der Jugendabteilung verzeichnet mehr als 100 Kinder und junge Erwachsene bis 26 Jahren an. Großen Zuspruch findet die Jugendgruppe am Montag: Aktuell trainieren dort zehn Aktive. „Wir legen besonderen Wert auf die Jugendarbeit“, betont Albrecht, „Unser Anliegen ist es, den Bewegungsmangel des Nachwuchses entgegenzuwirken.“

Selbstverständlich würde der Verein gern wachsen. Aber das ist erst möglich, wenn der Sporthallenkomplex in der Barmstedter Schulstraße wieder genutzt werden kann, der im Sommer 2013 wegen starker Schimmelbildung gesperrt wurde. Zurzeit findet der Sportbetrieb hauptsächlich in der Sporthalle Heederbrook statt. Aufwändige Feierlichkeiten anlässlich seines 40-jährigen Bestehens plant der Verein nicht. Angedacht ist ein „Tag der offenen Tür“ am 7. September 2014. Voraussetzung ist, dass die Stadt Barmstedt die Sporthalle Heederbrook zur Verfügung stellt.

Die Geschichte des Sportvereins begann im September 1974, als die Interessengemeinschaft Fußball-Club Heede ins Leben gerufen wurde: Sie ist quasi aus einer Thekenfußballmannschaft der Gaststätte Johann Huckfeldt hervorgegangen ist. Als Gründungstag gilt der 10. des Monats.

Volker Mohr wurde zum ersten Vorsitzenden und Wilfried Henkel zum Manager gewählt. Beide trugen wesentlich dazu bei, dass in den folgenden Jahren die Mitgliederzahl rapide deutlich anstieg und sich die sportlichen Möglichkeiten im Verein erheblich verbesserten.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 15:30 Uhr

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