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April, April : Doch keine Delfine im Rantzauer See

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Gastwirt Bernd Penns hatte die seltenen Gäste angeblich am Morgen des ersten April im Rantzauer See entdeckt haben.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2016 | 12:30 Uhr

Barmstedt | Da ist einigen Barmstedtern bestimmt die Kinnlade herunter gefallen: Gastwirt Bernd Penns will im Rantzauer See Delfine entdeckt haben. Aber - das Ganze war ein April-Scherz aus der Redaktion! Peter Danke aus Barmstedt hatte uns die Fotomontage und den Text dazu zur Verfügung gestellt. Auch Gastwirt Penns war eingeweiht. Vielen Dank, dass alle mitgemacht haben. Die Meldung über die Define lautete wie folgt:

Es gleicht schon einer kleinen Sensation, was Bernd Penns, Inhaber der Gaststätte zum Bootssteg, heute am frühen Morgen entdeckte. Zwei Delfine tummelten sich in der Nähe des Anlegers, von dem aus im Sommer mit Tretbooten der Rantzauer See erkundet werden kann. Nach Aussage des Hafenmeisters in Elmshorn sind die Tiere in den vergangenen Tagen auch dort schon gesichtet worden und haben jetzt wohl über die Krückau den Weg in den Rantzauer See gefunden. Die Fischtreppe an der Rantzauer Mühle dürfte dabei das kleinste Hindernis gewesen sein, da diese Tiere Sprünge von bis zu fünf Metern bewältigen können.

Sorge um die beiden vor Kurzem ansässig gewordenen Schwäne braucht man sich allerdings nicht zu machen, da sich beide Arten grundsätzlich gut verstehen und friedlich nebeneinander leben können. Allerdings werden Graugänse von dem Delfinpaar nicht toleriert, da diese als Futterkonkurrenz angesehen und aus dem See verjagt werden. Auf unserem Bild lässt sich das auch bereits beobachten, denn die wenigen noch vorhandenen Graugänse sind vor den beiden neuen Bewohnern des Sees auf den Bootssteg geflüchtet.

Die Kinder wird es freuen, sorgen die Delfine doch damit für eine bessere Wasserqualität und letztendlich dafür, dass eine Schließung des Seebads wegen des Unrats der Gänse in diesem Jahr kein Thema sein wird. Außerdem wird sich wohl der eine oder andere mutige Schwimmer von den Tieren eine Runde durch den See ziehen lassen. Die Stadtverwaltung überlegt bereits, das auch kostenpflichtig anzubieten, um das Defizit in der Stadtkasse dadurch etwas verringern zu können. Und wer weiß - vielleicht könne wir in den nächsten Monaten bereits Nachwuchs bei unseren beiden Gästen willkommen heißen.

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