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Hallenbad : Die Wellenanlage soll saniert werden

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Stadtwerke empfehlen eine Investition.

shz.de von
erstellt am 09.Jun.2017 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Das Barmstedter Hallenbad soll seine Wellenanlage behalten: Darin waren sich die Mitglieder des Werkausschusses am Mittwoch einig, nachdem Stadtwerke-Geschäftsführer Fred Freyermuth ihnen zwei Vorschläge zur Sanierung der Maschine vorgestellt hatte. „Nur theoretisch“ habe er zudem auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Wellenanlage komplett zurückzubauen und nicht zu ersetzen, sagte er. Für seine Aussage: „Doch das halte ich nicht für zielführend, zumal wir damit auch gegen Spaßbäder punkten können“, erntete er zustimmendes Nicken.

Die Wellenmaschine sei zwar ein „Alleinstellungsmerkmal im weiteren Umkreis, aber sie ist eben auch alt, störanfällig und nicht reparabel“, bilanzierte Freyermuth. Besondere Probleme bereite die sogenannte Brücke – ein orangefarbener Kasten über die gesamte Beckenbreite, der die Wellen erzeugt, bei Schul- und Vereinsschwimmen in der Mitte des Beckens platziert wird und als Anschlag für die 25-Meter-Bahnen dient. Um ihn zu verschieben, sei mittlerweile ein hoher personeller Aufwand nötig, sagte Freyermuth. „Häufig müssen Mitarbeiter der Stadtwerke den Kolleginnen aus dem Hallenbad dabei helfen.“

Die fast 40 Jahre alte Anlage, die aus der Gründungszeit des Hallenbads stamme, sei „ein Unikat“, so Freyermuth. „Das war damals etwas experimentell.“ Und da alle Anlagenteile Einzelanfertigungen seien, „müssen wir jetzt manchmal zaubern, um die Anlage am Laufen zu halten“. Der hohe Reparaturaufwand, die häufigen Ausfälle und die hohen Energiekosten machten jedoch eine Sanierung unumgänglich.

Für die zwei Sanierungsvarianten lägen noch keine genaueren Planungen und Kosten vor, sagte Freyermuth. Sobald beides vorliege, müsse die Politik entscheiden. Ein Umbau könnte dann in den Sommerferien 2018 erfolgen, wenn das Hallenbad sowieso geschlossen sei. Die jetzige Information verstehe er als „Vorwarnung, dass die Investitionen in die Schwimmhalle leider noch andauern“, sagte Freyermuth.

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