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Barmstedt : Die Reichenstraße soll sicherer werden

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Stadt Barmstedt will einen Antrag für eine Einbahnstraße beim Kreis Pinneberg stellen. Die Polizei unterstützt die Pläne der Verwaltung.

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2017 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Es ist noch nicht lange her, da ging es in der Barmstedter Reichen-straße nur in eine Richtung – und zwar stadtauswärts. Während der Bauarbeiten an der Landesstraße 75 im Frühjahr und Sommer war die Reichenstraße zwischen Bahnhofstraße und der Einmündung Feldstraße zur Einbahnstraße gemacht worden. Was nur für wenige Monate galt, könnte künftig dauerhaft so sein. Wie Stadtsprecher Wolfgang Heins mitteilte, prüfe die Verwaltung die Idee, die Reichenstraße zur Einbahnstraße zu machen. Ein entsprechender Antrag soll bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Pinneberg eingereicht werden. Während des Barmstedter Hauptausschusses am kommenden Mittwoch, 1. November, werden Verwaltung und Polizei die Politik und interessierte Bürger über das Thema informieren. Die Sitzung in der Kommunalen Halle beginnt um 19.30 Uhr.

Am 9. Oktober habe es eine Verkehrsschau mit Vertretern der Behörden, der Polizei und der Stadt gegeben, berichtet Heins, und man habe über das Thema gesprochen. Fazit: „Schon die Zeit der Bauarbeiten an der L75 hat gezeigt, die Einbahnstraße ist eine sinnvolle Sache.“ Daher würden Stadt und Polizei die Regelung gern permanent einführen. Der Kreis habe bereits seine Zustimmung signalisiert.

Aus Sicht der Ordnungsbehörde und der Polizeistation Barmstedt könne die Einrichtung einer Einbahnstraße einen größeren Beitrag zur Verkehrssicherheit beisteuern, so die Verwaltung weiter. Berüchtigt ist vor allem die Kurve im Bereich der Bäckerei Hütter: Dort wird es regelmäßig eng, wenn sich mehrere Autos begegnen. Zudem sind in diesem Bereich gerade morgens und mittags viele Schüler unterwegs. Die Polizei hatte daher in den vergangenen Jahren schon mehrfach vorgeschlagen, die Reichenstraße zu einer Einbahnstraße zu machen – zum Beispiel im Zuge des Neujahresgesprächs im Januar dieses Jahres.

Laut Heins will die Stadt während der Hauptausschusssitzung informieren. Eine Abstimmung der Politik ist aber nicht vorgesehen, da es sich um eine reine Mitteilungsvorlage handle. Die zuständige Ordnungsbehörde der Stadt sei keinem politischen Votum unterworfen. Die Stadt nehme aber weitere Hinweise und Anregungen zu dem Thema auf. Heiko Lichy, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, und Sascha Schmidt, Leiter der Polizeistation Barmstedt, werden ebenfalls vor Ort sein.

 

Am besten so schnell es geht - ein Kommentar von Christian Uthoff

Tückische Ecken gibt es  in den engen Barmstedter Straßen mehrere. Aber kaum eine sorgt für so viel Frust, Ärger und auch Gefahr wie der Bereich zwischen der Geschäftsstelle der Barmstedter Zeitung und der Feldstraße. Autos können sich wegen der Enge nicht begegnen, Fahrer weichen immer wieder auf den Gehweg aus, was extrem  gefährlich für Fußgänger ist.
Die Reichenstraße zwischen Bahnhofstraße und Feldstraße zur Einbahnstraße zu machen, hat sich während der Bauarbeiten an der L75 bewährt. Alle Verkehrsteilnehmer hatten  mehr Platz, was gleichzeitig mehr Sicherheit bedeutete. Deshalb ist es nur konsequent aus der temporären Einbahnstraße eine dauerhafte zu machen – am besten so schnell wie möglich.

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