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Barmstedt : „Die Polizei ist jederzeit zur Stelle“

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In Barmstedt sollen Polizeibeamte zu wenig Präsenz zeigen. In der Stadt soll es ständig "Gegröle und Vandalismus" geben. Die Sprecherin der Polizei dementiert: „Die Barmstedter Bürger können sicher sein, dass jederzeit und sofort die Polizei zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird."

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Ist die Polizei in Barmstedt zu wenig präsent? Diesen Eindruck habe er zumindest, wenn er sehe, „wie viel Gegröle und Vandalismus in der Stadt herrscht“, sagt Manfred Voigt (Name geändert). „Solange keine Polizei ständig vor Ort ist, wird sich das auch nicht ändern“, meint er. Selbst in der Woche sei kaum ein Polizeibeamter in Barmstedt zu sehen – anders als in Hamburg, wo „Bürgernahe Beamten“ als Ansprechpartner auf den Straßen unterwegs seien.

Polizeisprecherin Sandra Mohr erklärte dazu auf Anfrage unserer Zeitung, in der Polizeistation Barmstedt werde ein „Schwerpunktdienst“ versehen – was bedeute, dass die Besetzung ans  Einsatzaufkommen angepasst werde. „Daher ist die Station in wenigen, einsatzärmeren Stunden in der Woche zeitweise unbesetzt“, so Mohr. Während dieser Zeit nähmen aber Beamte des Polizeireviers Elmshorn die Einsätze wahr und seien im Stationsbereich Barmstedt auch auf Streife präsent. In der Woche sei die Barmstedter Wache tagsüber und nachts zu den Kernzeiten im Rahmen eines „Nachtstreifenkonzepts“ besetzt, so Mohr. An den Wochenenden betreue die Polizei in Barmstedt die Einwohner ebenfalls tagsüber an beiden Tagen sowie in den Nächten von Freitag auf Sonnabend und Sonnabend auf Sonntag.

„Die Barmstedter Bürger können sicher sein, dass jederzeit und sofort die Polizei zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird“, betont Mohr. Der Polizeiruf 110 sei immer erreichbar. Wenn ein Bürger auf der Wache in Barmstedt anruft, könne es aber insbesondere nachts vorkommen, dass eine Rufumleitung zum Polizeirevier Elmshorn oder direkt in die Einsatzleitstelle Elmshorn – zum Notruf 110 – geschaltet sei. „Das bedeutet aber nicht, dass die Barmstedter Polizeibeamten nicht da sind“, so Mohr. Es könne vielmehr darauf hindeuten, „dass die Beamten gerade einen Einsatz in Barmstedt wahrnehmen, im Rahmen des Nachtstreifenkonzepts andere umliegende Dienststellen bei Einsätzen unterstützen oder auf Streife im Stationsbereich unterwegs sind“.

Wenn Bürger auf der Barmstedter Wache vor verschlossener Tür stehen sollten, bedeute das nicht, „dass die Polizei in Barmstedt nicht präsent oder sofort einsatzbereit wäre“, so Mohr. An der Eingangstür finde sich ein Hinweis auf die Erreichbarkeit der Polizei über 110 oder über die Wache Elmshorn. „Niemand möge sich dann scheuen, den Polizeiruf 110 zu wählen“, so Mohr.

Bei Schwerpunkten wie Stoppelmarkt, Weihnachtsmarkt, Christi Himmelfahrt (Vatertag) oder kurzfristigen Sondereinsätzen würden in Barmstedt zusätzliche Polizeibeamte eingesetzt, erklärte Mohr. „Das ist für uns selbstverständliche Polizeiarbeit und seit Jahren Praxis.“ Insbesondere in den Ferienzeiten seien die Beamten zudem an den bekannten Jugendtreffpunkten wie Rantzauer See und in der Innenstadt im Rahmen der Streife unterwegs. „Außerdem kümmert sich ein ausgebildeter Jugendsachbearbeiter um jugendtypische Delikte“, so Mohr.

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