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Hörnerkirchen : Die Politiker wollen die Lastwagen stoppen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Hörnerkirchens Gemeindevertreter fürchten Beschädigung von Straßen. Ehrung für Ulrich Konkel. Vereidigung von Jens Grafe.

Hörnerkirchen | Die Gemeinde Brande-Hörnerkirchen will Lastwagen ausbremsen. Ungewöhnlich oft würden Lkw den Osterhorner Weg/Brander Twiete nutzen. Eventuell werden die Laster durch ihre Navigationsgeräte fehlgeleitet. Nun sollen an der Spurbahn Zusatzschilder aufgestellt werden, die den Brummis die Einfahrt verwehren. Das beschlossen Hökis Lokalpolitiker während der jüngsten Gemeindevertretersitzung in der „Tankstelle“.

Die Parlamentarier fürchten, dass die Spurbahn durch den Lkw-Verkehr beschädigt wird. Auch die angrenzenden Bepflanzungen in den Einfahrtsbereichen könnten in Mitleidenschaft gezogen werden. Um dies in Zukunft zu verhindern, soll für eine entsprechende Beschilderung beim Straßenverkehrsamt des Kreises ein Antrag gestellt werden. Auf Osterhorner Seite soll das Verkehrszeichen „Verbot für Fahrzeuge über 3,5t“ mit dem Zusatzzeichen „landwirtschaftlicher Verkehr frei“, sowie auf Hörnerkirchener Seite das Zeichen „Verbot für Fahrzeuge über 3,5t“ mit den Zusatzzeichen „landwirtschaftlicher Verkehr frei“ und „70 m“ aufgestellt werden. Dieser Antrag muss nun ebenfalls noch von der Gemeinde Osterhorn eingereicht werden.

Schon im Rahmen der Dezember-Sitzung hatten sich Hökis Gemeindevertreter für die Anschaffung eines weiteren Defibrillator ausgesprochen, der in der „Tankstelle“ oder an einer Außenwand der Gaststätte montiert werden soll. Inzwischen hat Bürgermeister Siegfried Winter ein entsprechendes Angebot vorliegen. „Das Gerät würde rund 900 Euro kosten“, so Winter. Wenn es im Außenbereich angebracht werden solle, kämen allerdings noch Kosten in Höhe von circa 1800 Euro für einen entsprechenden Schutzkasten hinzu. Bevor die Kauforder erfolgt, soll nun erst einmal der Platz für den Defibrillator exakt ermittelt werden.

Mit Blumen und einer Urkunde bedachten die Gemeindevertreter SPD-Politiker Ulrich Konkel, der sich seit 30 Jahren für die Lokalpolitik im Dorf engagiert und unter anderem bereits im Bauausschuss, dem Wegeunterhaltungsverband, dem Umwelt- und Sport-Ausschuss sowie dem Amtsausschuss und der Gemeindevertretung aktiv war beziehungsweise ist. „Es ist unglaublich, was du in den Jahren alles für Aufgaben übernommen hast“, lobte Winter. Einstimmig von der Politikerrunde in seinem Ehrenamt bestätigt wurde der stellvertretende Wehrführer Jens Grafe.

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