Die Krippe macht Fortschritte - ihre Finanzierung nicht

<strong>Diakonie-Geschäftsführer</strong> Andreas Pawlas (links), Bürgermeister Nils Hammermann und Pastorin Antje Stümke füllten die Kartusche. <strong>Etliche Kita-Kinder</strong>, ihre Erzieherinnen und mehrere Stadtvertreter verfolgten die feierliche Zeremonie. <foto>Meyer (2)</foto>
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Diakonie-Geschäftsführer Andreas Pawlas (links), Bürgermeister Nils Hammermann und Pastorin Antje Stümke füllten die Kartusche. Etliche Kita-Kinder, ihre Erzieherinnen und mehrere Stadtvertreter verfolgten die feierliche Zeremonie. Meyer (2)

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10. Mai 2013, 01:14 Uhr

Barmstedt | Auf den Tag genau einem Monat nach dem ersten Spatenstich ist am Mittwoch der Grundstein für die neue Krippe der Barmstedter Arche-Noah-Kita (An der Bahn) gelegt worden. Pastor i.R. Andreas Pawlas, Geschäftsführer des Vereins für weibliche Diakonie (Träger der Kita), begrüßte zu der feierlichen Zeremonie bei strahlendem Sonnenschein etwa 80 Kita-Kinder und ihre Erzieherinnen, Bürgermeister Nils Hammermann sowie mehrere Stadtvertreter. Zu Wort kamen aber nicht nur Pawlas und Hammermann: Die Kinder hatten ein Lied einstudiert, das sie stolz vortrugen. Später verfolgten sie gespannt, wie die Kartusche eingemauert wurde.

Die Krippe, die über 20 Plätze verfügen wird, werde dringend benötigt, betonte Hammermann. Ein wenig getrübt wird die Freude über den Baufortschritt dadurch, dass die Finanzierung des Projekts nach wie vor unklar ist. Da der Kreis sich weigere, mehr als 450 000 der 700 000 Euro zu beschussen, hat der Diakonie-Verein vor kurzem vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen den Kreis eingereicht. Ungeachtet von deren Ausgang werde der Betrieb voraussichtlich im Oktober starten, sagte Pawlas.

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