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Klein Offenseth-Sparrieshoop : Die Kommunalpolitik sucht Nachwuchs

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Klein Offenseth-Sparrieshoop lädt zum Neujahrsempfang ein. Bürgermeister Korff wirft einen Blick auf das alte und neue Jahr.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 16:15 Uhr

Barmstedt | Volles Haus im Sparrieshooper Gemeindezentrum „Diekendeel“: Der Neujahrsempfang der Gemeinde Klein Offenseth-Sparrieshoop erwies sich gestern als echter Publikumsmagnet. Die Organisatoren der Veranstaltung um Bürgermeister Günter Korff hatten für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt.

Im Wechsel mit der Theatergruppe Würfelzucker, die die Zuschauer mit Sketchen von Loriot unterhielt, blickte Korff auf das Jahr 2015 zurück. Er verzichtete dabei auf den obligatorischen Blick auf die Welt- und Bundespolitik und sagte: „Wir werden die große Politik heute nicht behandeln. Wir müssen die Ergebnisse ohnehin austragen.“

Korff blickte auf die Gemeindepolitik und erklärte: „Ein Neujahrsempfang ist immer auch eine Bilanz dessen, was sich in unserer Gemeinde getan hat. Die Aufgaben sind manchmal nicht ganz einfach und sie durchzusetzten erst recht nicht. Aber dafür leben wir in Klein Offenseth-Sparrieshoop.“ Der Bürgermeister betonte, dass er nicht der Einzelne sei, der die Entwicklung des Dorfes vorantreibe, sondern die Ortspolitiker als „gutes, wenn auch nicht immer widerspruchsfreies Team“.

Diesen Moment nutzte Korff, um für den „dringend notwendigen Nachwuchs“ in der Kommunalpolitik zu werben. „Die Gemeindevertreter und Ausschussmitglieder tun ihre Arbeit gern, stehen aber zum Teil an ihrer Belastungsgrenze. Wenn wir auch in Zukunft unsere Gemeinde in Eigenverantwortung führen wollen, benötigen wir dringend Nachwuchs.“ In diesem Zusammenhang bedankte sich Korff bei einem Sparrieshooper, der seit 50 Jahren in der Gemeindepolitik aktiv ist: Lothar Hachmann. Da Hachmann bereits die goldene Ehrennadel der Gemeinde erhalten hat, bekam er eine Flasche „Goldenen Oktober“.

Die Veranstaltungen

Anschließend ließ der Bürgermeister eine Vielzahl an Projekten der Gemeinde wie das Dorffest, den funktionierenden Arbeitskreis Integration und Asyl und die Gestaltung des Dorfentwicklungsplans Revue passieren. Jeden Monat beleuchtete Korff, ging auf die „Horrornachricht Wasserschaden Sporthalle“ ebenso ein, wie auf die ersten Planungen zum Umbau der alten Sporthalle, die positive Entwicklung der Gemeindefinanzen sowie die Vorreiterrolle der Gemeinde im Amtsbezirk unter der Führung von Aike Müller in Sachen Flüchtlingsintegration.

Den Abschluss seiner Rede bildete der Ausblick auf 2016. Die Gestaltung und Namensfindung für einen Dorfpark, ein Jugendkonzept, die Einrichtung einer „offenen Ganztagsschule“ und vieles mehr stehen in diesem Jahr auf der Agenda der Gemeinde. Zum Schluss äußerte Korff noch einige Wünsche: „Haltet bitte die Kanalisation von Dingen frei, die dort nicht hinein gehören. Pflegt weiterhin eine gute Dorfgemeinschaft zu allen Menschen. Engagiert euch weiterhin für Parteien, Vereine und Verbände, aber auch für öffentliche Projekte, die im Rahmen der Ortsentwicklung und -erhaltung notwendig sind.“

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