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Kaninchenschau in Barmstedt : Die Jagd nach dem 100-Punkte-Tier

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

24 Züchter zeigen 18 Rassen. Vereinsvorsitzender: Volle Punktzahl bei der Bewertung ist unrealistisch.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Barmstedt | In früheren Zeiten wurden Kaninchen vorzugsweise aus wirtschaftlichen Gründen gezüchtet. Jetzt ist es für manche ein leidenschaftliches Hobby, für das sie viel Zeit und Energie aufwenden. Die Erfolge, die sie dabei erzielen, konnten Interessierte am Wochenende während der zweitägigen Rasse-Kaninchen und Rex-Schau in Barmstedt bewundern. In der Kleinen Turnhalle an Schulstraße präsentierten 24 Aussteller auf Einladung des Kaninchenzuchtvereins U16 Barmstedt und Umgebung 158 Tiere in 18 Rassen – von Zwergkaninchen bis hin zu Deutschen Riesen.

Am weitesten angereist war ein Züchter aus Sachsen, den der Vereinsvorsitzende Carsten Tanck in seiner Begrüßung willkommen hieß. Eine Bemerkung galt dem Zuchtziel eines jeden Züchters: dem 100-Punkte-Tier. Das könne man anstreben, aber nicht erreichen, weil es ein fehlerfreies Kaninchen wohl niemals geben werde, sagte er. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung nahm Bürgervorsteher Christian Kahns vor. Er überbrachte Grüße der Stadt und schlug eine Kerbe für die Hobby-Kaninchenzucht, die wegführe von Smartphone und Computer.

Nach der Begrüßung gab es bereits die erste Ehrung: Die Schwestern Kimberly und Emily Schmidt aus Elmshorn sowie Ann-Kathrin Kind aus Sparrieshoop erhielten Ehrenpreise der Stadt Barmstedt als beste Jungtierzuchtgruppen. Im Anschluss an die Ehrung berichteten sie, weshalb sie sich diesem Hobby verschrieben haben. „Bei uns ist es Familientradition“, so Kimberly Schmidt, die „einfach gern mit Kaninchen umgeht“. Ihre Schwester Emily findet vorzugsweise weiße Kaninchen schön und spielt gern mit ihnen. Ann-Kathrin Kind entdeckte im Alter von 16 Jahren die Kaninchenzucht als Hobby für sich – seitdem lässt es sie nicht mehr los. Das gilt auch für ihre Schwester Michelle-Isabelle, die der Konkurrenzkampf innerhalb der Familie reizt. Cornelia Grapentien aus Groß Offenseth-Aspern zeigte in der Ausstellung „Deutsche Riesen“. Sie habe sich für diese Rasse entschieden, weil sie schön und friedfertig seien, sagte sie. Was ihr vierjähriger Sohn Tamme bestätigte: „Unsere Kaninchen sind brav“, versicherte er.

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