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Schießstand in Heede : Die Jäger planen für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Hegering 2 Entwicklungen wird in Heede thematisiert.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2017 | 14:00 Uhr

Heede | Der Schießstand der Kreisjägerschaft Pinneberg in Heede hat eine außerordentlich positive Entwicklung genommen. Das berichtete der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Hans Wörmke, während der Jahreshauptversammlung des Hegerings 2 in Bullenkuhlen. Der Hegering 2 umfasst acht Jagdreviere in Bevern, Bullenkuhlen, Ellerhoop, Heede, Hemdingen und Langeln. Im laufenden Jahr sollen die Zufahrtsstraße zum Schießstand überarbeitet und stabilisiert werden, so Wörmke. An die Gemeinde Heede sei ein Antrag zur Änderung des F-Plans gestellt worden, um den mittel- und langfristigen Ausbau des Schießstandes zu gewährleisten. Dabei seien Maßnahmen wie der Neubau des Gemeinschaftshauses sowie eine längere Kugelbahn angedacht. Das langfristige Ziel liege in einem Betrieb ohne Bezuschussung durch die Mitglieder.

Auch auf die finanzielle Situation des Landesjagdverbands ging der Vorsitzende der Jägerschaft ein: Er erklärte, dass es seit 2007 keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge mehr gegeben habe. Diese stehe nun für 2018 an. Sparsam ist laut Hegeringleiter Hans-Jürgen Lohmann (Foto) die Kassenführung beim Hegering 2. Um ein wenig Reserven für bevorstehende Aktionen zu haben, beschloss die Versammlung auf seinen Vorschlag hin, den Beitrag von sieben auf neun Euro ab 2018 zu erhöhen.

Weiteres Thema des Abends war der Rückblick des Hegeringleiters, der ergänzt wurde durch die Berichte der Obleute und dem Streckenbericht des laufenden Jagdjahres. Innerhalb des Hegerings 2 habe es im vergangenen Jahr, bedingt durch das umsichtige Verhalten der Jäger, keine besonderen Vorkommnisse gegeben, sagte er. Anschließend gab er einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse im Berichtszeitraum. So erwähnte er unter anderem einen gut besuchten Vortragsabend zum Thema „Waffenaufbewahrung und Waffenkunde“, die zentrale Krähenjagd im Hegering 2 und die Fuchswoche 2017, die zu einer guten Strecke geführt habe. Die Geflügelpest habe bislang im Hegering 2 keine jagdlichen Einschränkungen mit sich gebracht. Als größere Bedrohung sieht Lohmann die Afrikanische Schweinepest an. Er appellierte an seine Jagdkollegen, sich an die vorgegebenen Hygiene-Richtlinien zu halten, falls sie sich auf Jagdreisen in die betroffenen osteuropäischen Länder begeben wollten.

Nach dem Hegeringleiter ergriffen die Obleute das Wort. Jens Bosse berichtete, dass die Jagdhornbläser auch im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv gewesen seien. Insgesamt absolvierten die 20 Mitglieder 18 Auftritte. Die Gruppe würde sich über „Verstärkung“ freuen. Thomas Mohr, der für die Öffentlichkeitsarbeit des Hegerings 2 zuständig ist, informierte die Anwesenden darüber, dass das Infomobil bei Mathias Reumann in Kölln-Resiek stehe. Des Weiteren berichtete er über ein Projekt der Jagdgemeinschaft Bevern, die im Rahmen des Sozialen Tags am Barmstedter Gymnasium in einem Biotop eine Pflanzaktion mit Schülern der Jahrgänge zehn bis zwölf durchführte. „Ich möchte dazu anregen, solche oder ähnliche Aktionen auch in anderen Revieren zu organisieren“, so Mohr.

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