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Barmstedter Zeitung

17. Dezember 2017 | 11:22 Uhr

Barmstedt : Die GGS hat einen neuen Sportplatz

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nach sechs Monaten Bauzeit wurde die Außenanlage gestern eröffnet. Kosten sollen unter den geplanten 490.000 Euro bleiben.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Kaum hatte Schulleiter Bernd Poepping gestern um kurz vor 10 Uhr das Absperrband vor dem neuen Sportplatz der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) durchschnitten, stürmten zahlreiche Schüler auf das Gelände und füllten es mit Leben. „Wir freuen uns  alle sehr. Es ist wunderbar geworden“, sagte Sportlehrer Florian Pünner. „Es war auch längst überfällig“, ergänzte sein Kollege Jens-Peter Mohr. Anfang April hatten die Arbeiten begonnen.

Das Gelände habe lange Zeit brach gelegen und sei als Materiallager für den Sporthallenneubau genutzt worden, sagte Poepping. Jetzt sei der Wunsch, wieder Außenanlagen zu haben, in Erfüllung gegangen. Den Schülern werde ein optimales Schulgelände für Sport, Unterricht und Pause geboten, sagte er und zählte auf: „Die Sonnenuhr von 1978 hat einen neuen Zeiger bekommen, der Seilzirkus eine Rutsche, und die Sporthalle kann auf einer Balancierstrecke umrundet werden.“

Weiterhin gibt es eine Korbschaukel, einen Balltrichter, ein Multifunktionsfeld für Ballsportarten, eine 100 Meter lange Sprintstrecke mit Weitsprunggrube, eine Rollerbahn – die mit dem zweiten Bauabschnitt einen Rundparcours ergeben wird –, eine Kugelstoßanlage und mehrere Bänke. Insgesamt wurden 1600 Quadratmeter Kunststofffläche verlegt. „Das Beachvolleyballfeld birgt 130 Kubikmeter Sand – das sind 1500 Schubkarren voll“, so Poepping.

Umgesetzt wurde auch der Vorschlag von Stadtrat Ernst-Reimer Saß, die Laufbahn ins Sportfeld einzubeziehen. „So wurde Platz gespart, und es konnten zwei Basketballfelder eingerichtet werden“, sagte Saß und weiter: „Trotz der angespannten Finanzlage der Stadt können wir dieses tolle Projekt umsetzen. Es ist wichtig, dass Kinder sich in den Pausen auspowern können, um den Kopf frei zu bekommen.“

Fachamtsleiterin Ulrike Karvink (v. l.), Landschaftsarchitektin Ursula Zumholz, Schulleiter Bernd Poepping, Stadtrat Ernst- Reimer Saß und Kai Heydorn (Gartenbau) gaben den Platz frei. (Foto: Pergande)
Fachamtsleiterin Ulrike Karvink (v. l.), Landschaftsarchitektin Ursula Zumholz, Schulleiter Bernd Poepping, Stadtrat Ernst- Reimer Saß und Kai Heydorn (Gartenbau) gaben den Platz frei. (Foto: Pergande)
 

Landschaftsarchitektin Ursula Zumholz betonte, wie wichtig es sei, sowohl Plätze für ruhige als auch für bewegungshungrige Kinder anzubieten. Sie wies auf den lauschigen Baumbestand mit den alten Bänken als Ruhezone, auf viele eingebaute Elemente für mannigfaltige Nutzung und auf die Flächen zum Toben und Spielen hin. „Jedes Kind erhält hier seinen Freiraum“, sagte sie.

Als Kosten für den Sportplatzbau wurden insgesamt 490.000 Euro in die Haushalte für 2014 und 2015 eingestellt. Es würden zwar noch Pflanzarbeiten hinzukommen, „aber die Endsumme wird trotzdem darunter liegen“, sagte Fachamtsleiterin Ulrike Karvink.

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